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Samstag, 21. April 2012

Chancen für deutsche Werkzeuge in Russland und China


Exporte stiegen 2011 deutlich an / Frankreich bleibt wichtigster Abnehmer / Von Martin Schulte

Bonn (gtai) - Russland und China gehören für die deutschen Werkzeughersteller zu den interessantesten Wachstumsmärkten. Insbesondere die schnell wachsende Bauwirtschaft in den beiden Ländern lässt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Werkzeug aus deutscher Produktion steigen. Die deutschen Werkzeughersteller verzeichneten 2011 im Auslandsgeschäft ein zweistelliges Umsatzplus. Wichtigstes Abnehmerland für deutsche Werkzeuge blieb auch im vergangenen Jahr Frankreich.

Die traditionelle Exportstärke der deutschen Werkzeugindustrie bestätigte sich auch im Jahr 2011. Nach Angaben des Fachverbands Werkzeugindustrie (FWI) stiegen die Ausfuhren 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 11,8% auf 3,4 Mrd. Euro. Im Bereich Handwerkzeuge stiegen die Auftragseingänge aus dem Ausland um 5,9%. Rainer Langelüddecke, Geschäftsführer des FWI, blickt optimistisch in die Zukunft: "Unsere Mitgliedsunternehmen sind gut aufgestellt und punkten mit ihren starken Marken, Produktinnovationen und Flexibilität".
Die deutschen Werkzeughersteller konnten ihre Exporte nach Russland und China 2011 deutlich steigern. Zwar bewegen sich die Ausfuhren in beide Länder noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, die Zukunftsperspektiven sind jedoch sehr positiv. Nach dem starken Einbruch aufgrund der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 hat sich der russische Markt seit Anfang 2010 dynamisch entwickelt. Im Jahr 2010 schnellten die deutschen Exporte von Werkzeugen nach Russland im Vergleich zum Vorjahr um 60% in die Höhe. Auch im Zeitraum Januar bis November 2011 lagen die Ausfuhren um gut 23% über dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Die russische Bauwirtschaft wächst und lässt die Nachfrage nach professionellen Werkzeugen steigen. Aufgrund steigender Einkommen nimmt auch der Absatz über Heimwerkermärkte zu.
Ausgesprochen positiv entwickelten sich in den vergangenen Jahren auch die deutschen Ausfuhren von Werkzeug nach China. Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr stiegen die deutschen Werkzeugexporte nach China im Zeitraum Januar bis November 2011 um mehr als 30%. Wachstumsimpulse kommen hier vor allem von der nach wie vor stark wachsenden Bauwirtschaft. Eine geringere Rolle als in anderen Ländern spielt in China dagegen der Do-it-Yourself (DIY) Handel. Da Arbeitsleistung relativ preiswert eingekauft werden kann, ist der Anreiz, handwerkliche Arbeiten selber auszuführen, gering. Branchenfachleute sind sich uneinig, ob die Chinesen am Heimwerkern in naher Zukunft soweit Gefallen finden werden, um die Nachfrage nach Werkzeug im DIY-Handel deutlich steigen zu lassen.
Der niederländische Markt verzeichnete in den vergangenen Jahren deutliche Umsatzeinbußen. Eine Besserung setzte erst in der zweite Jahreshälfte 2011 ein. Im Zeitraum Januar bis November 2011 lagen die deutschen Werkzeugausfuhren immerhin gut 10% über dem entsprechenden Vergleichswert des Vorjahres. Branchenfachleute sind für 2012 verhalten optimistisch. Nachteilig wirkt sich die nach wie vor schwache Konjunktur in der Bauwirtschaft aus. Auch der private Konsum ist schwach und lässt kaum auf eine steigende Nachfrage im DIY-Handel hoffen.
Rund 55% der in Deutschland hergestellten Werkzeuge gehen in EU-Länder. Von Januar bis November 2011 stiegen die Ausfuhren in EU-Staaten um 9,7%. Außerhalb Europas sind die USA das wichtigste Abnehmerland. Die Ausfuhren dorthin erreichten im oben genannten Zeitraum einen Anteil von 5,8% an den Gesamtexporten der Branche und nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,5% zu.
Deutscher Export von Handwerkzeugen (HS-Positionen 8201 bis 8206, in Mio. Euro)
Land20092010 *2011 *Veränd. 2011/2010 * (in %)
Weltweit, darunter nach1.153,81.278,51.435,812,3
Frankreich106,1109,1128,718,0
Österreich90,998,4105,37,0
Niederlande102,690,9100,510,6
Italien71,174,290,622,1
USA61,674,983,511,5
VR China41,854,873,233,6
Schweiz58,564,773,012,8
Russland38,155,468,323,3
Belgien/Luxemburg50,250,554,17,1
Vereinigtes Königreich48,049,251,85,3
*) Januar bis November
Quelle: Eurostat
Insgesamt blicken die deutschen Hersteller von Handwerkzeugen auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Die meisten Unternehmen konnten ihre Umsätze sowohl im Inland als auch im Ausland gegenüber dem bereits recht guten Jahr 2010 nochmals deutlich steigern. Bei mehr als 40% der Firmen lagen die Zuwachsraten im zweistelligen Bereich. Nach Angaben des FWI stieg der Werkzeugumsatz im Jahr 2011 um 11,3% auf ein Volumen von 3,8 Mrd. Euro. Die Mehrzahl der Unternehmen geht bis zur Jahresmitte 2012 von einer gleichbleibenden Entwicklung aus. Positive Signale kommen aus wichtigen Abnehmerbranchen wie der Bauindustrie und der Automobilindustrie.
Entwicklung der deutschen Werkzeugindustrie (in Mio. Euro)

200920102011Veränd. 2011/2010 (in %)
Umsatz2.7213.4013.78511,3
Ausfuhr2.6083.0803.44311,8
Einfuhr1.2521.5391.75814,2
Quelle: FWI, Statistisches Bundesamt
Probleme bereiten der Branche nach wie vor Plagiate erfolgreicher Marken und Produkte der deutschen Werkzeugindustrie. Zunehmend tauchen auch Werkzeuge auf dem Markt auf, die mit "Made in Germany" beziehungsweise "Germany" gekennzeichnet sind, jedoch nicht aus deutscher Fertigung stammen.
Digitale Präzision, Qualität, Ergonomie und Nachhaltigkeit lauteten die Trendthemen der 38. Internationalen Eisenwarenmesse, die Anfang März 2012 in Köln stattfand. 2.665 Anbieter aus 50 Ländern präsentierten ihre Produkte aus den Anwendungsbereichen Werkzeug, Industriebedarf, Befestigungs- und Verbindungstechnik sowie Bau- und Heimwerkerbedarf. Aussteller und Einkäufer berichteten nahezu einstimmig von guten Geschäftsabschlüssen. Bereits seit vielen Jahren ist die Messe eine der wichtigsten Businessplattformen der internationalen Eisenwaren- und Werkzeugindustrie. Die nächste Internationale Eisenwarenmesse Köln findet vom 9. bis 12. März 2014 statt.
(M.S.)


Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), Registrierung der Messmitteln,  Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für Russland