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Mittwoch, 16. Januar 2013

Gazprom will mehr Erdgas verflüssigen

Projektentwickler für LNG-Anlage gesucht / Vorkommen in der Barentssee werden doch früher erschlossen

Moskau (gtai) - Der Energiekonzern Gazprom sucht einen Projektentwickler für eine Anlage zur Gasverflüssigung. Die erforderliche Kapazität beträgt 30 Mio. jato LNG. Eine entsprechende Ausschreibung wird für den Januar 2013 erwartet. Das Erdgas soll aus dem noch zu erschließenden Feld Shtokman in der Barentssee stammen. Diese Nachricht überraschte die Fachwelt - nach dem Ausstieg der norwegischen Statoil aus der Shtokman Development AG kündigte Gazprom an, das Projekt bis 2014 ruhen zu lassen.

Als ein möglicher Standort für die Anlage zur Gasverflüssigung wurde die Ortschaft Teriberka im Flusstal der Orlowka genannt. Neben dem ungewöhnlich frühen Ausschreibungszeitpunkt überraschte die Höhe der zu installierenden Kapazität von 30 Mio. jato LNG. Ursprünglich wurde an eine Anlage für 7,5 Mio. jato gedacht. Offenbar reagiert der russische Konzern mit der nun beschlossenen Kapazitätsaufstockung auf das in Westeuropa wachsende Geschäft mit LNG. Ein weiterer Teil des Gases wird in die Ostsee-Pipeline Nord Stream gepumpt, die Westeuropa (darunter Deutschland) mit dem Energieträger versorgt.

Zur raschen Erschließung des Gasfeldes in der Barentssee hat Gazprom die dafür erforderlichen Dokumentationen gemäß den internationalen Standards FEED bereits ausgearbeitet. Dem Vernehmen liegt auch das Umweltgutachten für einen Hafen und für Tankanlagen zur Zwischenlagerung des LNG im Murmansker Gebiet vor.

Nunmehr folgt die Erstellung weiterer Dokumente entsprechend den russischen Normen und Standards, die 2013 den Behörden zur Prüfung und Bestätigung vorgelegt werden. Die geologischen Erschließungsarbeiten sollen sich in einem fortgeschrittenen Stadium befinden, wie Gazprom mitteilte.

Noch im Juli 2012 kündigte das Gazprom-Vorstandsmitglied Wsewolod Tscherepanow an, dass vor 2014 keine Aktivitäten im Shtokman-Projekt zu erwarten seien. Diese Äußerung kann inzwischen als überholt eingeschätzt werden. Offensichtlich hat sich der Konzern zur Beschleunigung seines Vorgehens entschlossen.

So reichte Gazprom im Oktober 2012 bei der Föderalen Agentur für Bodennutzung (Rosnedra) einen Antrag zur Übertragung der Förderlizenz im Shtokman-Feld von der Tochterfirma OOO Gazprom-Neft Schelf auf den Mutterkonzern OOO Gazprom ein. Experten gehen davon aus, dass die neue Lizenz für Gazprom ab 2017 greift. Die Vorkommen in der Lagerstätte werden auf 3,9 Bill. cbm Erdgas und 56,1 Mio. t Gaskondensat geschätzt.

An der Shtokman Development AG ist nach dem Ausstieg von Statoil im Juni 2012 weiterhin Total mit 25% beteiligt. Der französische Konzern bleibt zwar vorerst inaktiv, reserviert sich aber die Option, in das Erschließungs- und Förderprojekt jederzeit wieder einsteigen zu können. 

Internetadressen:

Shtokman Development AG
OOO Gazprom
(U.U.)


Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), Registrierung der Messmitteln,  Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für Russland