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Montag, 9. April 2012

Russlands Importe werden 2012 voraussichtlich weiter wachsen

Einfuhrsteigerung bei Konsumgütern greift im 2. Halbjahr auf Investitionsgüter über

Moskau (gtai) - Das russische Wirtschaftsministerium prognostiziert für 2012 eine Zunahme der Konsumgüterimporte. Ab dem 2. Halbjahr wird darüber hinaus die Einfuhr von Investitionsgütern steigen, sagte Vizeminister Andrej Klepatsch gegenüber der Presse. Die Wirtschaft würde ab dem Sommer wieder in ruhigeres Fahrwasser geraten. Für deutsche Exporteure sind das positive Vorzeichen, nachdem der Winter teilweise von Unwägbarkeiten durch die Wahlen gekennzeichnet war.

Der Anstieg des privaten Verbrauchs vollzieht sich über den weiteren Abbau der Ersparnisse, zusätzlich gestützt durch Konsumentenkredite. So hat der Einzelhandel 2011 laut Wirtschaftsministerium im Vergleich zum Vorjahr um 7,3% zugelegt und damit die Erwartungen sogar noch übertroffen; prognostiziert wurden ursprünglich 6,5%.
Offensichtlich wurde die Kauflaune von Wahlversprechen stimuliert, darunter von angekündigten Lohnerhöhungen in den Streitkräften und in anderen Teilen des Staatssektors. Auch die Aussicht auf eine stabile Wirtschaftsentwicklung in der nahen Zukunft, sofern die inzwischen eingetretene Kontinuität in der Staatsführung nach den Wahlen gewahrt bleibt, hat die Verbraucher dazu bewegt, verstärkt Anschaffungen zu tätigen. An der Entwicklung der Reallöhne kann die Verbrauchssteigerung jedenfalls nicht gelegen haben, stiegen diese doch 2011 lediglich um 0,8%.
Für das Gesamtjahr 2012 geht das Wirtschaftsministerium von einer erneuten Zunahme des privaten Verbrauchs um 5% und einer Zunahme der Konsumentenkredite um circa 20% aus. Den Analysten des Wirtschaftsministeriums ist dabei vollkommen klar, dass der antizipierte Nachfrageschub nur durch Einfuhrsteigerungen befriedigt werden kann. Der für Sommer 2012 geplante Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) würde dieser Entwicklung sogar noch Vorschub leisten.
Wie den vorläufigen Daten des Föderalen Zolldienstes zu entnehmen ist, stieg der Wert der Wareneinfuhr im Januar und Februar 2012 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bereits um 20,5% an und lag bei 35,4 Mrd. US$. Allerdings entwickelten sich die Ausfuhren noch dynamischer, wodurch Russland fortgesetzt Außenhandelsüberschüsse erwirtschaftet.
Russland: Wareneinfuhr - ohne GUS (in Mrd. US$, Werte gerundet)
Wareneinfuhr Januar 2012 Februar 2012
Gesamt 15,2 20,2
.Nahrungsmittel und Ausgangsstoffe 2,1 2,8
.chemische Erzeugnisse 2,3 3,3
.Textilien, Bekleidung und Schuhe 1,0 1,4
.Industriegüter 7,8 10,2
..Maschinenbauerzeugnisse 2,8 3,8
..elektrotechnische Erzeugnisse 2,0 2,4
..Schienenfahrzeuge 0,03 0,04
..Straßenfahrzeuge 2,4 3,0
..Flugzeuge 0,1 0,3
..Schiffe 0,03 0,02
..optische Instrumente und Ausrüstungen 0,4 0,6
Quelle: Föderaler Zolldienst, Moskau, 2012
Der anhaltend hohe Ölpreis auf dem Weltmarkt und die ungebrochen stabile Nachfrage nach russischem Erdgas in Europa kommen der finanziellen Stabilisierung der öffentlichen Haushalte und der Wirtschaft kurz- bis mittelfristig sehr zu pass. Aufgestellt wurde der Haushaltsplan für 2012 unter der Annahme, dass sich der Ölpreis um die 100 US$ pro Barrel herum bewegt. Tatsächlich lag der Preis Anfang März 2012 aber bei 120 $. Mit den dadurch entstehenden Mehreinnahmen können alle geplanten Investitionen in die Infrastruktur und in die weitere Modernisierung der Wirtschaft getätigt werden, neben der Fortführung von Sozialausgaben.
Ausgehend von der anhaltend angespannten Lage in den wichtigen Förderregionen für Erdöl und -gas im Nahen Osten und im Persischen Golf dürfte der Weltmarktpreis im Jahresverlauf eher hoch bleiben. Hinzu kommt der steigende Bedarf nach diesen Energieträgern in Großabnehmerländern wie der VR China, Indien und Japan, was die Nachfrage nach den beschränkten Ressourcen auf dem Weltmarkt noch steigern dürfte. Die bedeutende Zunahme der Erdgasförderung in den USA dürfte dagegen nur bedingt kompensatorisch zu Buche schlagen.
Die russische Regierung hat weiterhin Schwierigkeiten, die einseitige Abhängigkeit der Wirtschaft des Landes von Rohstoffexporten abzubauen. Dahinter verbirgt sich eine immer noch zu veraltete industrielle Substanz, das Ausbleiben von mehr international konkurrenzfähigen Waren, Gütern und Dienstleistungen aus russischer Herstellung sowie ein fortgesetzt hoher Modernisierungsbedarf. Neben den als sicher anzunehmenden Wertsteigerungen der Exporte sollen ab dem Sommer verstärkt Investitionen und bis zu einem gewissen Punkt auch der Konsum das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) stützen. Gleichwohl wird für 2012 eine im Vorjahresvergleich nach unten korrigierte Zuwachsrate des BIP von 3,7% prognostiziert - trotz solider Einnahmen aus dem Export. Im Jahr 2010 expandierte das BIP real um 4,3%.
Die gegenwärtige wirtschaftspolitische Situation ist vom Personalwechsel im Präsidialamt, einschließlich der damit zu erwartenden Regierungsumbildung geprägt. Notwendige Reformen und Impulse werden damit kurzfristig vertagt, zumindest bis zum Ende des 2. Quartals 2012. Das heißt, frühestens ab Sommer sind neue Initiativen der frisch gewählten Minister zu erwarten. Dazu zählt auch das Anschieben breiter Investitionen. (U.U)

Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), Registrierung der Messmitteln,  Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für Russland