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Freitag, 24. August 2012

Raffineriebau im Moskauer Gebiet angekündigt

Russlands größter Ölkonzern setzt auf Kapazitätserweiterungen bei Motoröl, Flugbenzin und Bitumen

Moskau (gtai) - Im Moskauer Gebiet könnte eine Raffinerie mit einer Verarbeitungskapazität von 12 Mio. jato Rohöl gebaut werden. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten Ende Juni 2012 der Chef des größten russischen Mineralölkonzerns, Rosneft, Igor Setschin, und der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Sergej Schoigu. Die neue Anlage soll Motoröl, Flugbenzin der Euro-5-Norm sowie 500.000 jato modifiziertes Bitumen für den Straßenbau produzieren. 

Rosneft verpflichtete sich, für den Bau und das Betreiben der Raffinerie die neueste umweltschonende Technologie auszuwählen. Damit soll vor allem auf die Nähe zum dicht besiedelten Moskauer Stadtgebiet Rücksicht genommen werden. Die geschätzten Projektkosten betragen 7 Mrd. US$. Als möglicher Standort wurde laut Wirtschaftszeitung Wedomosti die Siedlung Mjakinino im Kolominski Rajon in die engere Auswahl gezogen.

Zur Versorgung der Raffinerie mit Rohöl ist ein Anschluss an die Pipeline Moskau-Rjasan vorgesehen. Der Betreiber der Rohrleitung, Transneft, müsste in einem solchen Fall aber die Menge des durchzuleitenden Öls verdoppeln - gegenwärtig werden auf diesem Weg 12 Mio. jato Mineralöl für den Bedarf der Raffinerie Moskowski transportiert.

An der Finanzierung des Raffineriebaus würde sich nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti die Wneschtorgbank (WTB) beteiligen. RIA beruft sich dabei auf entsprechende Äußerungen von Gouverneur Schoigu. Zwischen WTB und Rosneft bestehen seit langem aktive und breit gefächerte Geschäftskontakte - erst kürzlich hatte WTB das Kreditvolumen für den Ölkonzern um 100 Mrd. Rubel (circa 3,125 Mrd. US$) aufgestockt.

Schoigu regte schon 2008 als Minister für Katastrophenschutz einen Raffineriebau zur besseren Belieferung des Moskauer Großraums mit verarbeiteten Kohlenwasserstoffen an. Auf die Megapolis, die nach amtlicher Verlautbarung 10,5 Mio. Einwohner zählt, fallen 20% des Landesverbrauchs an Benzin und etwas mehr als 10% des Dieselabsatzes, mit steigender Tendenz. Vor fünf Jahren lag die Nachfrage nach Benzin und Diesel noch um 7% und vor zehn Jahren um 50% unter dem aktuellen Stand.

Vorerst reicht der Ausstoß von vier Raffinerien aus, um den Bedarf des Moskauer Großraums mit Treibstoffen zu decken. Bei den Herstellern und Lieferanten von Treibstoffen handelt es sich um die Raffinerien Moskowski (Betreiber: Gasprom Neft), Rjasanski (TNK-BP), Jaroslawski (Slawneft) und Nischegorodski (Lukoil).

Die Gewinnmarge aus der Verarbeitung von Mineralöl zu Treibstoffen fällt mit 3 bis 4 US$ pro Barrel derzeit recht gering aus, wie Branchenkenner betonen. Auf die niedrigen Margen drücken unter anderem die politisch gewollten moderaten Treibstoffpreise an den Zapfsäulen sowie eine hohe Besteuerung der petrochemischen Produktion. Für Experten steht daher längst noch nicht fest, ob sich Rosneft in der Tat zum Raffineriebau entschließen wird.

So sei die finanzielle Belastung des Konzerns durch notwendige Modernisierungen in bestehenden Anlagen bereits sehr hoch - allein für 2012 kommen auf Rosneft diesbezügliche Belastungen in Höhe von 6,2 Mrd. $ hinzu. Daher wäre die Verbesserung der Einnahmenseite durch die Erweiterung von Exportkapazitäten sinnvoller, heißt es aus Expertenkreisen. Doch plant Rosneft bereits, den Ausstoß der Raffinerie Tuapsinski im Gebiet Krasnodar zu verdreifachen.

Darüber hinaus zielt der Ausstoß der neuen Raffinerie im Moskauer Gebiet in keiner Weise auf den Tankstellenmarkt ab, sondern deckt den Bedarf verschiedener Flughäfen und des expandierenden Straßenbaus. Wie Lukoil-Präsident Wagit Alekperow recht gelassen gegenüber Wedomosti hinzufügte, "halten niedrige Margen in der Erdölverarbeitung zeitlich nie lange an. Es kommt periodisch immer wieder zu derartigen Krisen, die nie lange anhalten."

Kontaktanschrift

Rosneft
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Tel.: 007 495/777 44-22, Fax: -44
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