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Metallurgiegiganten konzentrieren sich auf heimische Aktiva und investieren in Nischenprodukte
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Russlands Metallurgiekonzerne stecken in der Krise. Einfache
Massenmetalle sind kaum noch gefragt. Damit lässt sich kein Geld mehr
verdienen. Auf Wachstum hoffen können nur Betriebe mit hoher
Verarbeitungstiefe. Ihre Zukunft sehen Russlands Stahlgiganten als
direkte Zulieferer der Automobilindustrie, des Schiffbaus und der
Ausrüster für die Erdöl- und Erdgasbranche. Die Investitionen in die
Metallerzeugung werden voraussichtlich künftig sinken.
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Neue Projekte für Lokomotiven und Waggons / Regierung plant finanzielle Anreize zum Kauf moderner Güterwagen
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Russland hat fast 1,2 Millionen Güterwaggons. Zehntausende
sind veraltet und müssen ersetzt werden. Außerdem benötigt das Land
Hochgeschwindigkeitszüge für die geplante Strecke Moskau-Kasan. Die
Millionenstädte in Russland ordern neue Metrowaggons. Allein Moskau will
3.000 Stück kaufen. Für internationale Bahntechnikkonzerne ist Russland
ein Top-Markt. Über Partnerschaften mit russischen Konzernen kommen sie
ins Geschäft. Denn Russland setzt verstärkt auf Qualität.
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Erneuerbare Energiequellen werden ausgebaut / Regierung vergibt Projektzuschüsse
Von Ullrich Umann
Moskau
(gtai) - Die russische Regierung hat ein Entwicklungsprogramm für die
Branchen Biotechnologie und Gentechnik bis 2019 verabschiedet. Mit
einbezogen ist die stärkere Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Bei der
Umsetzung ist Eile geboten, denn die Finanzierung für einen Großteil
der Projekte soll bereits 2013 und 2014 freigegeben werden.
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Wachstumsraten über dem russischen Durchschnittswert / Industriegüter und Dienstleistungen gefragt
Von Ullrich Umann
Moskau
(gtai) - "Das Gebiet Nowosibirsk unterhält Außenhandelsbeziehungen zu
117 Ländern, Deutschland befindet sich unter den ersten fünf", hob
Vizegouverneur Andrey Ksenzov auf einer Informationsveranstaltung der
Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau hervor. "Wir
importieren Maschinen aller Art, Apparaturen und Ausrüstungen der
Energiewirtschaft, Erzeugnisse der Elektrotechnik, Straßenfahrzeuge,
Kunststoffe und optische Instrumente, um nur einige zu nennen."
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Regierung prüft Ökoabgabe für Alteisenexporte
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Das Geschäft mit Stahlrohren in Russland floriert. Das
Marktvolumen in der Zollunion Russland, Kasachstan und Belarus liegt bei
10 Mio. t pro Jahr. Die führenden russischen Konzerne investieren
Hunderte Millionen US-Dollar in die Modernisierung ihrer Fabriken.
Außerdem spezialisieren sie sich zusehends auf die Weiterverarbeitung
von Schrott. Die Zollunion schützt sich mit tarifären Handelshemmnissen
gegen Stahlrohrimporte aus der Volksrepublik China.
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Automobilverkauf ist um 7% eingebrochen / Regierung kurbelt Absatz mit vergünstigten Krediten an
Von Bernd Hones und Edda Wolf
Moskau
(gtai) - Nach drei Wachstumsjahren sinkt 2013 der Absatz von
Kraftfahrzeugen am russischen Markt. Abwrackgebühren, eine Steuer auf
Luxusautos und Anti-Dumping-Zölle trüben die Aussichten ein. Um den
Verkauf von Pkw wieder anzukurbeln, bezuschusst die Regierung seit 1.
Juli 2013 Autokredite und plant Maßnahmen zur Erneuerung des Fuhrparks
an leichten Nutzfahrzeugen. Die Automobilkonzerne werden zur
Lokalisierung ihrer Produktion in Russland gedrängt. Viele
Kfz-Teile-Hersteller sehen darin ihre Chance.
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Regierung plant mit 200 Millionen Euro Investitionen in acht Jahren /
Lobbyisten hemmen Chancen für deutsche Firmen
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Heizkostenverteiler, Wärme- und Wasserzähler, Strom- und
Gasmessgeräte sind mittlerweile Pflicht bei Neubauten in Russland. Das
Marktvolumen für Energieeffizienz-Technik liegt bei über 2 Mrd. Euro.
Hinzu kommen mehrere Hundert Millionen Euro für
Energieeffizienz-Services. Auch der Markt für wärmedämmende Fassaden,
Türen und Fenster ist riesig. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt.
Am Markt gewinnt nicht immer das beste Produkt und Plattenbausanierung
ist nicht Pflicht.
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Deutsche Energie-Agentur berät russischen Netzbetreiber / Interesse an regelbaren Ortsnetzstationen
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Russlands investiert jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in den
Stromnetzausbau. Künftig sollen die Netze vor allem intelligent und
sicher werden. Von 2014 bis 2017 will der staatlich dominierte
Stromnetzgigant Rosseti über 770 Mio. Euro für Smart Grids ausgeben.
Doch über Studien und Vergleichsanalysen ist Russlands
Energieministerium bis jetzt nicht hinausgekommen. Die Deutsche
Energieagentur soll helfen, die Netze energieeffizienter und
intelligenter zu gestalten.
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Hersteller können sich freiwillig zertifizieren lassen /
Zinsverbilligte Kredite zur Steigerung der Energieeffizienz
Von
Ullrich Umann
Moskau (gtai) - Energieeffizienz gewinnt als
Verkaufs- oder Finanzierungsargument auf dem russischen Markt an
Bedeutung. Erste Initiativen weisen darauf hin. Die Europäische Bank für
Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und die Association of European
Businesses unterzeichneten ein Kooperationsabkommen zur freiwilligen
Kennzeichnung von Energiespartechnik. Außerdem leitet die EBWE über die
Facility RuSEFF zinsverbilligte Kredite an Projekte zur Erhöhung der
Energieeffizienz weiter.
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Investitionsprojekte für aromatische Kohlenwasserstoffe sind in der Projektierungsphase Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - In Russland entstehen in den kommenden Jahren große Anlagen
zur Produktion von aromatischen Kohlenwasserstoffen. Die Kapazitäten für
P-Xylol sollen sich verdoppeln. Auch zur Weiterverarbeitung benötigen
die Konzerne die passende Ausrüstung. Bis zum Jahr 2020 könnte sich die
Produktion von Terephthalsäure versechsfachen. Diese Prognose beruht auf
den Entwicklungsplänen der russischen Hersteller.
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Freihandel wird zu Fremdwort / Regierung diskriminiert ausländische Investoren / EU-Beschwerde bei der WTO
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Freier Handel wird für Russland zunehmend zum Fremdwort,
klagen deutsche Unternehmen. Kraftfahrzeuge, Landtechnik, Maschinen,
Telekommunikations- und Medizintechnik, Medikamente und Lebensmittel -
für zahlreiche Waren hat Russland seit dem WTO-Beitritt zusätzliche
Handelsbarrieren geschaffen. Die Regierung will ihre heimischen Betriebe
schützen und ausländische Produzenten zur Fertigung vor Ort zwingen.
Die EU-Kommission hat deshalb Beschwerde bei der WTO eingereicht.
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Sankt Petersburg sucht neue Baufirma für das Zenit-Stadion / Bei GMP
anderer Architekt für WM-Stadien zuständig
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Das Gebiet Leningrad plant den Bau von acht neuen
Sportstätten. Dazu gehören Sport- und Mehrzweckhallen, Schwimmbäder und
zwei Eislaufarenen. Die Stadtverwaltung Sankt Petersburg sucht bis Ende
September 2013 einen Ersatz für den bisherigen Generalauftragnehmer zum
Fertigbau des Stadions "Zenit". Der Vertrag mit Transstroi wird wegen
erneuter Nachforderungen vorzeitig beendet. Beim Architekturbüro GMP hat
die Zuständigkeit für die Fußball-Stadien in Russland gewechselt.
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Sotschi-2014 gilt als eine der beliebtesten Marken / Seit Monaten sind die Media-Werte top Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Das Logo der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi ist
beliebt wie kaum ein anderes. Die offiziellen Sponsoren nutzen das bei
ihren Werbekampagnen. Fünf Monate vor den Spielen versehen sie ihre
Produkte verstärkt dem Olympia-Emblem. Das gilt für den
Sportartikelhändler Sportmaster wie auch für Volkswagen. Dem
Erdölgiganten Rosneft und der Brauerei Baltika hat der russische
Gesetzgeber allerdings einen Strich durch die Reklame-Rechnung gemacht.
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Investitionen in Modernisierung und neue Projekte gehen weiter
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Russlands Düngemittelkonzerne sind erfolgsverwöhnt. Sie
produzieren zu extrem niedrigen Herstellkosten - dank guter
Lagerstätten. Doch ein schwacher Rubelkurs und die gesunkene Nachfrage
haben die Reingewinne im 1. Halbjahr 2013 schmelzen lassen. Dazu kam das
Ausscheren von Uralkali aus dem gemeinsamen Vertrieb mit Belaruskali.
Auch wenn das die Preise erheblich unter Druck setzte, die
Investitionsrally in Lagerstätten und moderne Ausrüstung geht weiter.
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Rosnano-Tochterfirma baut Solarkapazitäten / Schwerpunkt liegt auf Windenergie
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Russland will bis 2020 über 6 GW Kraftwerksleistung auf Basis
alternativer Energiequellen installieren. Gerade in entlegenen
Siedlungen im Fernen Osten und in Sibirien stellen Solaranlagen und
Windräder günstige Alternativen zu Diesel und Masut dar. Potenzielle
Investoren können zwar auf Staatshilfe hoffen. Doch diese ist nicht für
jedermann zugänglich und ihre Vergabe ist bürokratisch. Einen Anspruch
auf das Einspeisen von Öko-Strom ins staatliche Netz gibt es nicht.