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Pleitewelle rollt 2015 über Modemarkt / Elektronik- und Autokonzerne erhöhen Preise und senken Absatzprognosen
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Solche Berg- und Talfahrten haben Russlands
Einzelhandelskonzerne schon lange nicht mehr erlebt. Zu Jahresbeginn
2014 gab es einen Ansturm auf langlebige Gebrauchsgüter und Luxusautos.
Dann fast ein Jahr Flaute. Kurz vor Weihnachten setzten der Rubelverfall
und der Totalausverkauf aus Angst vor weiteren Währungsabwertungen und
Inflation in Tausenden russischen Läden ein. Russlands Einzelhandel
steht Kopf. Germany Trade & Invest zeigt die Trends 2015 in den
einzelnen Sparten.
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Haushaltskrise erzwingt Investitionskürzungen / Teure Finanzierung
und flaue Nachfrage bremsen private Bauherren
Von Ullrich Umann
Moskau
(gtai) - Russlands Wirtschaftskrise beeinträchtigt die Baubranche. Zwar
werden staatlich finanzierte Infrastrukturvorhaben fortgeführt. Doch
geht es nicht ohne Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip. Etwa 10%
betragen die Einsparungen. Schließlich prognostiziert das
Finanzministerium für 2015 ein Haushaltsloch von 2,6 Billionen Rubel
(etwa 38,3 Mrd. Euro). Die privaten Investitionen in den Bausektor
werden 2015 auch zurückgehen. Zu unsicher ist das makroökonomische
Umfeld, zu teuer die Finanzierung.
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Bonn (gtai) - Mit der Verordnung vom 17.3.15 Nr. 239 konkretisiert
die russische Regierung die Bedingungen der abgabenfreien Einfuhr von
Kraftfahrzeugen durch ausländische natürliche Personen.
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Bauunternehmen investieren kaum noch / Ende der Nachfragekrise nicht in Sicht
Von Ullrich Umann
Moskau
(gtai) - Die Geschäftschancen für deutsche Hersteller von Baumaschinen
trüben sich 2015 in Russland ein. Sinkende Investitionen in den Hoch-
und Tiefbau und hohe Kreditkosten lassen die Nachfrage das dritte Jahr
in Folge schrumpfen. Nationale Lieferklauseln bei öffentlichen
Beschaffungen engen die Absatzmöglichkeiten für deutsche Anbieter
zusätzlich ein. Russische Hersteller von Baumaschinen verstärken ihre
Anstrengungen zur Importsubstitution von Komponenten, um
Produktionskosten zu senken.
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Von Dmitry Marenkov
(gtai) In Russland sind wichtige Änderungen im Gesetz Nr. 89-FZ „Über Produktions- und Verbrauchsabfälle“ (Zakon ob othodach proizvodstva i potreblenia, im Folgenden: ProdAbfG) vom 24.6.1998 zu beachten. Die Änderungen wurden durch das Gesetz Nr. 458-FZ vom 29.12.2014
vorgenommen und traten größtenteils bereits zum 1.1.2015 in Kraft.
Ursprünglich war ein Inkrafttreten erst zum 1.1.2016 geplant. Eine Reihe
von Vorschriften wird erst zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft treten
(1.7.2015, 1.1.2016, 1.1.2017, 1.1.2019).
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Von Dmitry Marenkov
(gtai) Am 8.3.2015 wurde in Russland erstmals ein Verwaltungsprozessgesetzbuch („kodex administrativnogo sudoporoizvodstva“, Gesetz Nr. 21-FZ vom 8.3.2015)
verabschiedet. Es soll grundsätzlich zum 15.9.2015 in Kraft treten.
Vorschriften, die den elektronischen Dokumentenverkehr betreffen, treten
erst ein Jahr später, zum 15.9.2016, in Kraft.
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Expansionskurs in Gefahr / Nicht alle Handelsketten halten sich an
Embargo / Händler erweitern Wertschöpfungskette
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Der private Konsum war lange Zeit ein dynamischer Motor der
russischen Wirtschaft. Das ist jetzt vorbei. Die Reallöhne sinken und
damit die Kaufkraft der Einwohner. Der Lebensmitteleinzelhandel leidet
unter dem Embargo auf westliche Nahrungsmittel. Außerdem stehen die
Handelsketten wegen des schwachen Rubels massiv unter Druck. Sie
importieren Lebensmittel verstärkt in Eigenregie und investieren sogar
in die Nahrungsmittelerzeugung. Trotz der Krise setzen einige Ketten
ihre Expansion fort.
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Die Monatsschrift „Zoll Spezial 3/2015“ (insgesamt 141 Seiten) enthält ein Länderkurzporträt über die Russische Föderation sowie zollrelevante Sonderberichte.
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Verlängerung der Maßnahmen bis 15.9.2015; Aktualisierung der Listeneinträge
- Durchführungsverordnung (EU) 2015/427 des Rates
vom 13. März 2015 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 269/2014
über restriktive Maßnahmen angesichts von Handlungen, die die
territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine
untergraben oder bedrohen; ABl. L 70 vom 14.3.2015, S. 1.
Anmerkung:
Die
Personeneinträge in Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 269/2014 wurde
überprüft. Danach wurden 50 Einträge geändert und der Eintrag für eine
verstorbene Person (Nr. 39 - Ludmila Ivanovna Shvetsova) gelöscht.
Der aktualisierte Anhang I ist am 15.3.2015 in Kraft getreten.
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Projekte in den Regionen Jakutien und Kemerowo / Aluminiumkonzern Rusal modernisiert Siliziumanlagen
Von Ullrich Umann
Moskau
(gtai) - Deutsche Hersteller von Bergbautechnik können auf einen Ausbau
der Eisenerzförderung in Russland setzen. Neue Projekte werden
vorrangig für Jakutien und Westsibirien angekündigt. Beim Bauxitabbau
geht es dem Aluminiumkonzern Rusal zwar inzwischen finanziell besser.
Doch sind die Vorkommen in Russland begrenzt. Dagegen verfügt der
Konzern über fünf Minen in Übersee. Daher wären Drittlandgeschäfte
möglich. Die Fachmesse "Mining World" findet im April 2015 in Moskau
statt.
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Bau von Kokereien und Brikettfabriken / Weltweit größter Kohletagebau entsteht in Elga Von Ullrich Umann
Moskau
(gtai) - Der russische Kohlebergbau ist 2015 in einer besseren
finanziellen Situation. Durch die starke Rubelabwertung kann die Branche
günstiger auf dem Weltmarkt anbieten. Investiert wird vorrangig in
Brikettfabriken und Kokereien. Eine Ausnahme bildet der Tagebau
Elginskij, wo Kapazitäten zugebaut werden. Bergbautechnik aus
Deutschland wurde allerdings durch den Rubelverfall teurer. Deutsche
Hersteller können nur noch mit technischen Alleinstellungsmerkmalen und
Service punkten.
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Bonn (gtai) – Beginnend mit dem 24.02.2015 führt die Ukraine einen
zusätzlichen Einfuhrzoll für die Dauer eines Jahres ein. Das
entsprechende Gesetz wurde zwar bereits Ende letzten Jahres vom
Präsidenten unterschrieben. Das Inkrafttreten war jedoch von erfolgreich
geführten Gesprächen der Regierung mit internationalen Geldgebern wie
dem IWF und der EU abhängig. Erst mit der Veröffentlichung des
Beschlusses vom 16.02.2015 Nr.119-p (Veröffentlicht am 24.02.2015) sind
die Beratungen abgeschlossen und das Gesetz somit in Kraft getreten.
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Investitionsverpflichtungen werden neu verhandelt / Zu hohe Kreditzinsen und stagnierender Stromverbrauch
Von Ullrich Umann
Moskau
(gtai) - Der Bau neuer Wärmekraftwerke in Russland vollzieht sich
langsamer als geplant. Mehr als ein Dutzend Projekte sind auf den Weg
gebracht. Doch die Stromnachfrage lässt durch die Wirtschaftskrise nach.
Zudem schießen die Finanzierungskosten in die Höhe. Da das
Energieministerium eine Reihe von Energieversorgern zum Kapazitätsausbau
vertraglich verpflichtete, sind Abweichungen von der Bauplanung nur mit
staatlicher Genehmigung möglich. Das Ministerium lässt in dieser Frage
aber mit sich reden.
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Einigung mit dem IWF über neues Hilfsprogramm / Sparmaßnahmen könnten Rezession verstärken
Von Verena Saurenbach
Bonn
(gtai) - Die Ukraine ist wirtschaftlich am Boden. Die Devisenreserven
haben ein historisches Tief erreicht, die Griwna hat stark an Wert
verloren, der Leitzins und die Inflation sind in Rekordhöhen geschnellt.
Die Wirtschaftsleistung wird 2015 weiter schrumpfen. Neue Finanzhilfen
sind bitter nötig. Die ukrainische Führung hat sich mit dem
Internationalen Währungsfonds auf ein neues Hilfsprogramm verständigt.
Zudem soll eine Gläubigerkonferenz einberufen werden. Die Rede ist von
Umschuldung.
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Bonn (gtai) - Ab dem 11. Februar 2015 befreit die Ukraine den Import
aktiver pharmazeutischer Wirkstoffe von der Einfuhrgenehmigungspflicht.
Das entsprechende, von Präsident Poroschenko unterzeichnete, Gesetz wird
am 10.Februar veröffentlicht und tritt einen Tag später in Kraft.
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Bonn (gtai) – Die Bürgschaftsvereinbarung für das TIR-Verfahren wurde
mit dem russischen Verband ASMAP (The Association of International Road
Transport Carriers) bis zum 30.06.2015 verlängert.
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Bedarf an moderner Technik ist hoch / Investitionsprojekte stagnieren
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Finanzsanktionen und Turbulenzen am Ölmarkt lassen Russland in
die Wirtschaftskrise schlittern. Die Kapitalflucht nimmt bedrohlich zu.
Dabei sind massive Investitionen in die Industrie mehr als notwendig.
In der Lebensmittelverarbeitung tätige Unternehmen blicken sorgenvoll in
die Zukunft. Zwar sind zahlreiche Projekte geplant, aber durch den
schwachen Rubel, das unsichere Investitionsklima und die hohen
Kreditzinsen gerät deren Umsetzung ins Stocken.
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Bonn (gtai) – Die Bürgschaftsvereinbarung für das TIR-Verfahren wurde
mit dem russischen Verband ASMAP (The Association of International Road
Transport Carriers) bis zum 30.06.2015 verlängert.
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Chinesische Hersteller drängen ins Land / Kamaz und Ford investieren
in Lkw-Produktion / Ersatzteilmarkt wächst
Von Bernd Hones
Moskau
(gtai) - Der russische Automobilmarkt wird 2015 um mindestens ein
Viertel auf 1,89 Mio. Pkw und leichte Nutzfahrzeuge schrumpfen.
Autokredite sind zurzeit schier unerschwinglich. Dadurch geht die
Talfahrt beim Neuwagenverkauf weiter. Das kann auch die Verlängerung der
staatlichen Abwrackprämie nicht verhindern. Dagegen steigt der Absatz
von Gebrauchtwagen und von Ersatzteilen. Die Krise sehen chinesische
Hersteller als ihre Chance, den russischen Markt endlich zu erobern.
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Bonn (gtai) – Mit der Anordnung des Landwirtschaftsministeriums vom
17. Juli 2014 Nr. 281 sollten zum 01.März 2015 veterinäre
Begleitdokumente auch für solche Erzeugnisse in elektronischer Form
beantragt werden müssen, die bislang keiner solchen Dokumentation
bedurften.
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Intertest
Bonn (gtai) – Mit Wirkung zum 14.02.2015 hat die russische Regierung
die Liste der von der Einfuhrumsatzsteuer befreiten Waren geändert.
Hinzugefügt
wurden Produkte der Warengruppe 8419 60 000 0 „Anlagen zur Ausstattung
der Fabrikanlagen zur Herstellung von Flüssiggasen mit Ursprung im
süd-tambeiischen Gaskondensat-Feld“.
Konkretisiert wurden die folgenden Warengruppen: