Größter Holzverarbeiter der Region will Produktion erweitern / Region setzt auf Energieeffizienz-Projekte / Von Bernd Hones
Moskau (gtai) - Zwei neue Holzbearbeitungslinien, ein Wohnviertel mit 1 Mio. Quadratmeter und die energieeffiziente Sanierung von Kindergärten und Wohnungen - in der Region Tomsk gibt es eine Reihe großer Projekte, die auch deutschen Lieferanten gute Absatzchancen bieten können. In 20 kleineren Städten und Dörfern sollen Heizzentralen auf Gasbefeuerung umgestellt werden. Der hohe Verschleißgrad der Wasserleitungen im gesamten Tomsker Gebiet wird schon sehr bald massive Investitionen erzwingen.
Auch wenn die private Bauwirtschaft in der Region Tomsk noch immer nicht Fahrt aufnehmen will, so gibt es doch einige Projekte im Bereich Baumaterialien. Im November 2010 ist eine Ziegelfabrik mit einer Kapazität von 60 Mio. Ziegeln pro Jahr in Betrieb gegangen. Das Werk steht im Dorf Kapilowa, 120 Arbeiterinnen und Arbeiter sind dort beschäftigt.
Im Dezember 2010 hat die geschlossene Aktiengesellschaft Partner-Tomsk ein Werk für mitteldichte Faserplatten eröffnet. Für 180 Mio. Euro wurde in einem Ort 30 Minuten entfernt von der Gebietshauptstadt Tomsk eine Anlage mit Kapazitäten zur Verarbeitung von 260.000 cbm Holz pro Jahr fertig gestellt. Die Technik stammt zu großen Teilen vom deutschen Holzmaschinenhersteller Dieffenbacher. "Die Produktionslinie ist ausgezeichnet angelaufen", erzählt Projektleiter Jewgeni Walter, "sie ist sehr modern". Die Energie für den Betrieb der Maschinen kommt aus den eigenen Holzabfällen. Die Nachfrage nach mitteldichten Holzfaserplatten (MDF) sei gewaltig: "Wir könnten viel mehr verkaufen, als wir produzieren", so der Manager.
Von den in Tomsk gefertigten Holzplatten geht der Großteil an Möbelfirmen und Großhändler in Sibirien. Außerdem hat SAO Partner-Tomsk Lieferverträge mit Abnehmern in Usbekistan, Tadschikistan und Kasachstan. "Nach Kasachstan können wir dank der Zollunion sogar zollfrei liefern", sagt Jewgeni Walter. Obwohl die MDF-Linie erst im Dezember 2010 angelaufen ist, denkt die Geschäftsführung von Partner-Tomsk schon über die nächsten Projekte nach: Eine Linie zur Herstellung von Grobspanplatten (OSB) und eine zur Produktion von Parkett-Holz. Die Rohstoffversorgung im Gebiet Tomsk ist gesichert. Rund 60% der Region, die fast so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland, sind von Wäldern bedeckt. Die Holzvorräte belaufen sich auf 2,8 Mrd. cbm. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 3,4 Mrd. cbm.
Der Produktionsstart der Ziegel- und der Holzplattenfabrik fällt in eine günstige Zeit. Die Wirtschaftskrise hat die Bauwirtschaft in Tomsk in eine tiefe Krise getrieben. Die Fläche des fertig gestellten Wohnraums ist 2009 auf 434.000 qm gesunken; 2008 waren es noch 524.000 qm. Auch 2010 war ein schlechtes Jahr, es wurden 437.000 qm Wohnfläche gebaut. Und das auch nur dank des staatlichen sozialen Wohnungsbaus für Veteranen und Reservisten. "Die 2,2 Mrd. Rubel aus diesem Programm halfen der Wirtschaft", sagt Pawel Podgornyi, Leiter des Departments für Architektur, Bau und Verkehrswege bei der Gebietsadministration Tomsk.
Für das Jahr 2011 rechnet Podgornyi mit mindestens derselben Summe aus dem föderalen Haushalt zur Unterstützung der Tomsker Bauwirtschaft. Dazu kommt die verbesserte Stimmung vor Ort. Auch wenn 2011 erneut ein schwieriges Jahr werden dürfte - die Preise auf dem freien Wohnungsmarkt steigen wieder leicht und es könnten circa 451.000 qm Wohnfläche fertig gestellt werden, glaubt Podgornyi.
Ein Leuchtturmprojekt ist das Wohnviertel "Solnitschnaja Dolina". Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Region Tomsk, der Gebietshauptstadt und des Bauunternehmens Tomskaja Domostroitelnaja Kompanija. Das Geld für die Infrastruktur in und rund um den Mikro-Bezirk kommt aus dem föderalen Budget. In "Solnitschnaja Dolina" sollen 1 Mio. qm Wohnfläche entstehen nach dem in Russland zweithöchsten Energieeffizienz-Standard B. Geplant sind außerdem ein Schwimmbad mit einem 50-Meter-Becken, Restaurants, eine Poliklinik sowie Schulen und Kindergärten. "Dieses Basisprojekt wird die Bauwirtschaft in den nächsten Jahren massiv unterstützen", so Podgornyi.
Der Abteilungsleiter wirbt um deutsch-russische Kooperationen im Bereich energieeffizienter Wohnungsbau. "Die Zeit dafür ist gut, zur Krise sind viele Baufirmen vom Markt verschwunden und bei uns stehen einige Energieeffizienz-Projekte an". Gemeint sind Modernisierungsarbeiten unter anderem an einem mehrstöckigen Wohngebäude im Stadtzentrum und an einem Kindergarten. Beide Gebäude sollen nach der Energieeffizienzklasse A saniert werden. Der Bauexperte sieht eine Chance für den Bau von Energieeffizienz-Häusern auf PPP-Basis. Die Aussichten sind nicht schlecht: Bis 2015 dürfte der Wohnungsbau um über 50% auf 670.000 qm pro Jahr steigen, prognostiziert Podgornyi.
Auch bei der Renovierung von ehemals staatlichen Wohnflächen macht das Gebiet Tomsk Fortschritte. Nina Petrowna, die stellvertreitende Leiterin des Departments für das Kommunalwesen, ist Expertin auf diesem Gebiet. Die Region hat in den vergangenen Jahren über 1,15 Mrd. Rubel aus dem Wohnungsbaufonds erhalten. Die Eigentümer privatisierter Mehrfamilienhäuser müssen nur 5% der Renovierungskosten selbst beisteuern, 85% der Investition kommen aus dem föderalen Fonds und der Rest aus dem Budget der Region. "In den vergangenen Jahren haben wir 5 Mio. qm auf diese Weise teilweise renoviert.", erzählt Petrowna. Mehr als 120.000 Einwohner würden jetzt besser leben. Das ist allerdings nur ein Bruchteil all derer, die einen Anspruch hätten. "Das sind rund 1 Mio. Einwohner." Die Schwierigkeit, so Petrowna, bestehe darin, dass sich die Mieter eines Gebäudes in ehemaligem Staatsbesitz über den Eigenbeitrag einig sein müssen. Wäre dies der Fall, könnten weitere 5 Mrd. Rubel aus dem Fonds abgerufen werden.
Nicht nur Wohnungen müssen renoviert werden, sondern auch die Versorgungseinrichtungen für Wärme, Wasser und Elektrizität. In den kommenden Jahren sollen 20 kleinere Heizzentralen von Erdöl auf Gas umgerüstet werden. "Das ist billiger und umweltfreundlicher", so Petrowna. In der Stadt Kolpaschewo und in Asino modernisiert ein privater Investor das Heizsystem für 350 Mio. Rubel bzw. 200 Mio. Rubel. Im Dorf Ulujul werde ein deutscher Kohlekessel installiert, so die stellvertretende Abteilungsleiterin.
Noch schlechter als um die Wärmeversorgung steht es um das Wasser- und Abwassersystem in der sibirischen Regiont. Obwohl das Wasser im gesamten Tomsker Gebiet aus unterirdischen Quellen kommt, bedarf es neuer Wasserfilter sowie kleiner, lokaler Wasseraufbereitungsanlagen. Der Abnutzungsgrad der jetzigen Anlagen sowie der Wasserleitungen ist immens. Kein Wunder: Schließlich haben die Kommunen und das Gebiet im Jahr 2010 lediglich 2 Mio. Euro in die Modernisierung investiert. Weil die Endabnehmerpreise für Wasser und Abwasser in Russland gesetzlich reguliert und viel zu niedrig bemessen sind, ist das Interesse für private Investoren gering. Dennoch hat das Unternehmen Veolia im Januar 2011 einen Vertrag mit dem Gebiet unterzeichnet. Damit pachtet die weltweit aktive Firma bis 2040 die Wasser- und Abwasserleitungen. Investitionen seien vorgesehen, so Petrowna.
Kusowlewski trakt 4, str. 2, 634067 Tomsk
Tel.: 007 3822/70 47 11, Fax: -70 21 84
E-Mail: partner_tomsk@inbox.ru, Internet: www.partner-tomsk.ru
Gebietsverwaltung Tomsk
Department für Architektur, Bau und Verkehrswege
Prospekt Lenina 78, 634050 Tomsk
Tel.: 007 3822/51 57 80, Fax: -51 22 58
E-Mail: ds@ds.tomsk.gov.ru Internet: http://depstroy.tomsk.ru
Ansprechpartner: Pawel Podgornyi (Abteilungsleiter)
(H.B.)
Moskau (gtai) - Zwei neue Holzbearbeitungslinien, ein Wohnviertel mit 1 Mio. Quadratmeter und die energieeffiziente Sanierung von Kindergärten und Wohnungen - in der Region Tomsk gibt es eine Reihe großer Projekte, die auch deutschen Lieferanten gute Absatzchancen bieten können. In 20 kleineren Städten und Dörfern sollen Heizzentralen auf Gasbefeuerung umgestellt werden. Der hohe Verschleißgrad der Wasserleitungen im gesamten Tomsker Gebiet wird schon sehr bald massive Investitionen erzwingen.
Auch wenn die private Bauwirtschaft in der Region Tomsk noch immer nicht Fahrt aufnehmen will, so gibt es doch einige Projekte im Bereich Baumaterialien. Im November 2010 ist eine Ziegelfabrik mit einer Kapazität von 60 Mio. Ziegeln pro Jahr in Betrieb gegangen. Das Werk steht im Dorf Kapilowa, 120 Arbeiterinnen und Arbeiter sind dort beschäftigt.
Im Dezember 2010 hat die geschlossene Aktiengesellschaft Partner-Tomsk ein Werk für mitteldichte Faserplatten eröffnet. Für 180 Mio. Euro wurde in einem Ort 30 Minuten entfernt von der Gebietshauptstadt Tomsk eine Anlage mit Kapazitäten zur Verarbeitung von 260.000 cbm Holz pro Jahr fertig gestellt. Die Technik stammt zu großen Teilen vom deutschen Holzmaschinenhersteller Dieffenbacher. "Die Produktionslinie ist ausgezeichnet angelaufen", erzählt Projektleiter Jewgeni Walter, "sie ist sehr modern". Die Energie für den Betrieb der Maschinen kommt aus den eigenen Holzabfällen. Die Nachfrage nach mitteldichten Holzfaserplatten (MDF) sei gewaltig: "Wir könnten viel mehr verkaufen, als wir produzieren", so der Manager.
Von den in Tomsk gefertigten Holzplatten geht der Großteil an Möbelfirmen und Großhändler in Sibirien. Außerdem hat SAO Partner-Tomsk Lieferverträge mit Abnehmern in Usbekistan, Tadschikistan und Kasachstan. "Nach Kasachstan können wir dank der Zollunion sogar zollfrei liefern", sagt Jewgeni Walter. Obwohl die MDF-Linie erst im Dezember 2010 angelaufen ist, denkt die Geschäftsführung von Partner-Tomsk schon über die nächsten Projekte nach: Eine Linie zur Herstellung von Grobspanplatten (OSB) und eine zur Produktion von Parkett-Holz. Die Rohstoffversorgung im Gebiet Tomsk ist gesichert. Rund 60% der Region, die fast so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland, sind von Wäldern bedeckt. Die Holzvorräte belaufen sich auf 2,8 Mrd. cbm. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 3,4 Mrd. cbm.
Der Produktionsstart der Ziegel- und der Holzplattenfabrik fällt in eine günstige Zeit. Die Wirtschaftskrise hat die Bauwirtschaft in Tomsk in eine tiefe Krise getrieben. Die Fläche des fertig gestellten Wohnraums ist 2009 auf 434.000 qm gesunken; 2008 waren es noch 524.000 qm. Auch 2010 war ein schlechtes Jahr, es wurden 437.000 qm Wohnfläche gebaut. Und das auch nur dank des staatlichen sozialen Wohnungsbaus für Veteranen und Reservisten. "Die 2,2 Mrd. Rubel aus diesem Programm halfen der Wirtschaft", sagt Pawel Podgornyi, Leiter des Departments für Architektur, Bau und Verkehrswege bei der Gebietsadministration Tomsk.
Für das Jahr 2011 rechnet Podgornyi mit mindestens derselben Summe aus dem föderalen Haushalt zur Unterstützung der Tomsker Bauwirtschaft. Dazu kommt die verbesserte Stimmung vor Ort. Auch wenn 2011 erneut ein schwieriges Jahr werden dürfte - die Preise auf dem freien Wohnungsmarkt steigen wieder leicht und es könnten circa 451.000 qm Wohnfläche fertig gestellt werden, glaubt Podgornyi.
Ein Leuchtturmprojekt ist das Wohnviertel "Solnitschnaja Dolina". Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Region Tomsk, der Gebietshauptstadt und des Bauunternehmens Tomskaja Domostroitelnaja Kompanija. Das Geld für die Infrastruktur in und rund um den Mikro-Bezirk kommt aus dem föderalen Budget. In "Solnitschnaja Dolina" sollen 1 Mio. qm Wohnfläche entstehen nach dem in Russland zweithöchsten Energieeffizienz-Standard B. Geplant sind außerdem ein Schwimmbad mit einem 50-Meter-Becken, Restaurants, eine Poliklinik sowie Schulen und Kindergärten. "Dieses Basisprojekt wird die Bauwirtschaft in den nächsten Jahren massiv unterstützen", so Podgornyi.
Der Abteilungsleiter wirbt um deutsch-russische Kooperationen im Bereich energieeffizienter Wohnungsbau. "Die Zeit dafür ist gut, zur Krise sind viele Baufirmen vom Markt verschwunden und bei uns stehen einige Energieeffizienz-Projekte an". Gemeint sind Modernisierungsarbeiten unter anderem an einem mehrstöckigen Wohngebäude im Stadtzentrum und an einem Kindergarten. Beide Gebäude sollen nach der Energieeffizienzklasse A saniert werden. Der Bauexperte sieht eine Chance für den Bau von Energieeffizienz-Häusern auf PPP-Basis. Die Aussichten sind nicht schlecht: Bis 2015 dürfte der Wohnungsbau um über 50% auf 670.000 qm pro Jahr steigen, prognostiziert Podgornyi.
Auch bei der Renovierung von ehemals staatlichen Wohnflächen macht das Gebiet Tomsk Fortschritte. Nina Petrowna, die stellvertreitende Leiterin des Departments für das Kommunalwesen, ist Expertin auf diesem Gebiet. Die Region hat in den vergangenen Jahren über 1,15 Mrd. Rubel aus dem Wohnungsbaufonds erhalten. Die Eigentümer privatisierter Mehrfamilienhäuser müssen nur 5% der Renovierungskosten selbst beisteuern, 85% der Investition kommen aus dem föderalen Fonds und der Rest aus dem Budget der Region. "In den vergangenen Jahren haben wir 5 Mio. qm auf diese Weise teilweise renoviert.", erzählt Petrowna. Mehr als 120.000 Einwohner würden jetzt besser leben. Das ist allerdings nur ein Bruchteil all derer, die einen Anspruch hätten. "Das sind rund 1 Mio. Einwohner." Die Schwierigkeit, so Petrowna, bestehe darin, dass sich die Mieter eines Gebäudes in ehemaligem Staatsbesitz über den Eigenbeitrag einig sein müssen. Wäre dies der Fall, könnten weitere 5 Mrd. Rubel aus dem Fonds abgerufen werden.
Nicht nur Wohnungen müssen renoviert werden, sondern auch die Versorgungseinrichtungen für Wärme, Wasser und Elektrizität. In den kommenden Jahren sollen 20 kleinere Heizzentralen von Erdöl auf Gas umgerüstet werden. "Das ist billiger und umweltfreundlicher", so Petrowna. In der Stadt Kolpaschewo und in Asino modernisiert ein privater Investor das Heizsystem für 350 Mio. Rubel bzw. 200 Mio. Rubel. Im Dorf Ulujul werde ein deutscher Kohlekessel installiert, so die stellvertretende Abteilungsleiterin.
Noch schlechter als um die Wärmeversorgung steht es um das Wasser- und Abwassersystem in der sibirischen Regiont. Obwohl das Wasser im gesamten Tomsker Gebiet aus unterirdischen Quellen kommt, bedarf es neuer Wasserfilter sowie kleiner, lokaler Wasseraufbereitungsanlagen. Der Abnutzungsgrad der jetzigen Anlagen sowie der Wasserleitungen ist immens. Kein Wunder: Schließlich haben die Kommunen und das Gebiet im Jahr 2010 lediglich 2 Mio. Euro in die Modernisierung investiert. Weil die Endabnehmerpreise für Wasser und Abwasser in Russland gesetzlich reguliert und viel zu niedrig bemessen sind, ist das Interesse für private Investoren gering. Dennoch hat das Unternehmen Veolia im Januar 2011 einen Vertrag mit dem Gebiet unterzeichnet. Damit pachtet die weltweit aktive Firma bis 2040 die Wasser- und Abwasserleitungen. Investitionen seien vorgesehen, so Petrowna.
Kontaktanschrift
SAO Partner-TomskKusowlewski trakt 4, str. 2, 634067 Tomsk
Tel.: 007 3822/70 47 11, Fax: -70 21 84
E-Mail: partner_tomsk@inbox.ru, Internet: www.partner-tomsk.ru
Gebietsverwaltung Tomsk
Department für Architektur, Bau und Verkehrswege
Prospekt Lenina 78, 634050 Tomsk
Tel.: 007 3822/51 57 80, Fax: -51 22 58
E-Mail: ds@ds.tomsk.gov.ru Internet: http://depstroy.tomsk.ru
Ansprechpartner: Pawel Podgornyi (Abteilungsleiter)
(H.B.)
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