Verfasser: Bernd Hones, Moskau (April 2011) Moskau (gtai) - Die Automobilindustrie gehört wieder zu den wachstumsstärksten Branchen in Russland. Im Jahr 2010 wurden 1,9 Mio. Fahrzeuge verkauft, das waren 30% mehr als im Krisenjahr 2009. Und die Aufholjagd hält an. Für 2011 werden ebenfalls zweistellige Zuwachsraten erwartet. Seit der Einführung der Abwrackprämie wurden in Russland über 470.000 Pkw verschrottet, Premier Putin hat das Programm bis 2012 verlängert. Russische Konzerne retten sich in strategische Allianzen.
Das russische Industrieministerium erwartet 2011 ein klares Plus bei den Kfz-Verkäufen, die um 15% auf 2,2 Mio. Fahrzeuge steigen sollen. Andere Prognosen gehen von 2,13 Mio. neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen (Boston Consulting Group) oder sogar von bis zu 2,4 Mio. Pkw (PricewaterhouseCoopers; PwC) aus. Letztere Beratungsgesellschaft rechnet 2015 bereits mit einem Markt von 3,5 Mio. und 2020 rund 4 Mio. Pkw.
Vom starken Absatzzuwachs profitieren vor allem ausländische Pkw-Marken, die in Russland gefertigt werden. Diese Verkäufe dürften von heute 600.000 Einheiten um 40% auf 840.000 Stück zulegen. PwC rechnet im besten Fall sogar mit einem Wachstum um 80% auf 1,1 Mio. Pkw. Dagegen verharrt die Nachfrage nach russischen Modellen wie Lada und UAS auf dem Vorjahresniveau oder legt bestenfalls um 5% auf 580.000 Pkw zu.
1) Neu- und Gebrauchtfahrzeuge; 2) und leichte Nutzfahrzeuge; 3) Lkw von 6 bis 40 t
Quellen: Interfax, AEB, PWC, ASM-Holding
Im Jahr 2010 wurden 400.000 Pkw via Abwrackprämie verkauft. Das Programm wurde am 6.4.11 nochmal um ein Jahr verlängert, soll aber spätestens 2012 enden. Das russische Industrie- und Handelsministerium arbeitet zurzeit an einer Initiative für russische Lkw- und Bushersteller: Beim Kauf eines neuen mittelschweren Lkw soll es 100.000 Rubel (Rbl; circa 2.500 Euro, EZB-Wechselkurs vom 5.4.11: 1 Euro = 40,17 Rbl) vom Staat geben, wenn der alte Lkw verschrottet wird. Bei schweren Lkw fließen wohl 270.000 Rbl. Und beim Erwerb eines neuen Busses sollen Käufer sogar 30% der Neukosten sparen. Die von der Regierung geplanten Subventionen von knapp 1 Mrd. Euro dürften die Nachfrage nach Bussen und Lkw in den nächsten Jahren weiter ankurbeln. Zusätzlich könnte es ein ähnliches Programm mit einem Wert von 250 Mio. Euro auch noch für Landwirtschaftstechnik geben.
Quelle: Association of European Businesses
Die Pkw-Importe lagen 2010 bei 686.600 Fahrzeugen. Sie werden laut PwC-Prognosen 2011 um weitere 15 bis 20% wachsen, trotz sehr hoher Importzölle auf Neu- und Gebrauchtwagen, die die einheimische Kfz-Industrie schützen und ausländische Konzerne zu einer Produktion vor Ort bewegen sollen. Falls Russland tatsächlich in Kürze zur Welthandelsorganisation (WTO) beitreten sollte, müsste das Land allerdings seine Handelsbarrieren Zug um Zug verringern. Fallende Zollsätze verringern den Anreiz für den Produktionsauf- oder Ausbau in Russland. Das reine Handelsgeschäft würde wieder an Bedeutung gewinnen.
Derzeit verstärken die meisten deutschen Unternehmen aber noch ihre Lokalisierungsstrategie - ob Volkswagen, Mercedes Benz Trucks Vostok oder BMW. BMW etwa montiert in Kaliningrad mehrere Modelle. Trotzdem wird die Hälfte aller Autos direkt aus Deutschland geliefert. Bei Mercedes Benz Trucks Vostok werden seit Oktober 2010 verschiedene Lkw-Modelle montiert. Künftig sollen so viele Lkw wie möglich in Deutschland gebaut, wieder zerlegt, verpackt und nach Russland versandt werden, um dort zusammengebaut zu werden (Semi Knocked Down-Montage, SKD).
Auf den Plattformen russischer Automobilschmieden werden künftig Hunderttausende ausländischer Kfz gefertigt beziehungsweise montiert. Toyota plant eine Gemeinschaftsproduktion von Geländewagen mit dem russischen Automobilkonzern Sollers. Konkurrent Volkswagen koaliert mit dem lokalen Traditionshersteller GAS, auf dessen Linien künftig 100.000 VW und Skoda pro Jahr montiert werden sollen.
Außerdem werden bald jährlich 30.000 Chevrolet Aveo von General Motors über die GAS-Linien laufen. Die Kapazitäten bestehen bereits: GAS wollte ursprünglich 150.000 Wolga Siber pro Jahr fertigen, musste die Produktion aber wegen fehlender Nachfrage wieder einstellen. Seit Ende 2010 hat GAS noch einen internationalen Partner: Zusammen mit Daimler werden in Nischnyi Nowgorod zukünftig 25.000 Mercedes Sprinter im Jahr gebaut.
Die Allianz zwischen Awtowas und Renault/Nissan will in den kommenden zehn Jahren rund 1,9 Mrd. Euro investieren und zum Jahr 2020 knapp 1,9 Mio. Fahrzeuge fertigen. Nissan will bereits ab 2015 circa 400.000 Automobile für den russischen Markt herstellen, Renault plant diese Marke 2016 zu erreichen. Awtowas hingegen prognostiziert bis 2017 ein Produktionsvolumen von über 1 Mio. Ladas, allerdings wurden solch vollmundige Ankündigungen in der Vergangenheit selten erreicht.
Die russische Regierung drängt ausländische Hersteller regelrecht in Gemeinschaftsprojekte mit nationalen Automobilherstellern. In den vergangenen Jahren hat die Regierung Milliarden Euro zur Rettung der heimischen Automobilindustrie ausgegeben. Noch immer produzieren die meisten Betriebe unwirtschaftlich, die Verarbeitungstiefe liegt bei Kamas-Lkw etwa bei 80%. Weil fast alles im eigenen Haus oder bei den Tochterfirmen hergestellt wird, ist man bei der Wahl der Lieferanten nicht flexibel. Modernisierungsprozesse kommen nur sehr langsam in Gang. Das stellt die westlichen Partnerunternehmen vor große Herausforderungen.
Quelle: ASM-Holding
Nach dem Dekret 166 zur industriellen Montage, im dem die neuen Auflagen für die zollfreie Einfuhr von Komponenten nach Russland aufgelistet sind, müssen bereits in Russland produzierende Kfz-Hersteller ihre Kapazitäten künftig auf 350.000 Autos erweitern. Neue Automobilschmieden sollen Werke für mindestens 300.000 Kfz errichten. Außerdem dürfen die Hersteller die SKD-Montage nur noch drei Jahre lang betreiben. Und die Menge der auf SKD-Weise gefertigten Fahrzeuge darf 5% der Kapazitäten nicht überschreiten. Und schließlich schreibt die Regierung den Einbau von russischen Motoren oder Getrieben in mindestens 30% der produzierten Fahrzeuge vor.
Ziel der russischen Regierung ist es, die Wertschöpfungstiefe im Automobilsektor von derzeit 21 im Jahr 2009 auf 48% in zehn Jahren zu erhöhen. Der Beitrag der Automobilindustrie zum BIP soll von heute knapp einem auf zweieinhalb Prozent steigen.
Quelle: Angaben der Unternehmen, Wedomosti, Kommersant
Einfuhr wichtiger Kfz-Teile nach Russland (in Mio. US$)
Quellen: Zollstatistik der Russischen Föderation, UN Comtrade
Marktentwicklung/-bedarf
Russland bietet deutschen Kfz-Herstellern und Teilezulieferern in den nächsten Jahren ausgezeichnete Perspektiven. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, wann Russland der größte Automobilmarkt Europas wird. Bis dahin dürfte der Anteil russischer Modelle weiter schrumpfen, während westeuropäische, asiatische und US-amerikanische Fabrikanten vom unglaublichen Nachholbedarf profitieren.Das russische Industrieministerium erwartet 2011 ein klares Plus bei den Kfz-Verkäufen, die um 15% auf 2,2 Mio. Fahrzeuge steigen sollen. Andere Prognosen gehen von 2,13 Mio. neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen (Boston Consulting Group) oder sogar von bis zu 2,4 Mio. Pkw (PricewaterhouseCoopers; PwC) aus. Letztere Beratungsgesellschaft rechnet 2015 bereits mit einem Markt von 3,5 Mio. und 2020 rund 4 Mio. Pkw.
Vom starken Absatzzuwachs profitieren vor allem ausländische Pkw-Marken, die in Russland gefertigt werden. Diese Verkäufe dürften von heute 600.000 Einheiten um 40% auf 840.000 Stück zulegen. PwC rechnet im besten Fall sogar mit einem Wachstum um 80% auf 1,1 Mio. Pkw. Dagegen verharrt die Nachfrage nach russischen Modellen wie Lada und UAS auf dem Vorjahresniveau oder legt bestenfalls um 5% auf 580.000 Pkw zu.
| Kategorie | 2009 | 2010 | Veränderung 2010/09 |
| Pkw 2) | 1.460 | 1.910 | 30 |
| Lkw 3) | 48 (über 3,5 t), 39 (über 6,5 t) | 74 (über 6 t) | |
| Busse | 37 | 52 | 41 |
Quellen: Interfax, AEB, PWC, ASM-Holding
Im Jahr 2010 wurden 400.000 Pkw via Abwrackprämie verkauft. Das Programm wurde am 6.4.11 nochmal um ein Jahr verlängert, soll aber spätestens 2012 enden. Das russische Industrie- und Handelsministerium arbeitet zurzeit an einer Initiative für russische Lkw- und Bushersteller: Beim Kauf eines neuen mittelschweren Lkw soll es 100.000 Rubel (Rbl; circa 2.500 Euro, EZB-Wechselkurs vom 5.4.11: 1 Euro = 40,17 Rbl) vom Staat geben, wenn der alte Lkw verschrottet wird. Bei schweren Lkw fließen wohl 270.000 Rbl. Und beim Erwerb eines neuen Busses sollen Käufer sogar 30% der Neukosten sparen. Die von der Regierung geplanten Subventionen von knapp 1 Mrd. Euro dürften die Nachfrage nach Bussen und Lkw in den nächsten Jahren weiter ankurbeln. Zusätzlich könnte es ein ähnliches Programm mit einem Wert von 250 Mio. Euro auch noch für Landwirtschaftstechnik geben.
| Marke | Verkäufe 2010 | Veränderung 2010/09 |
| Lada | 517 | 48 |
| Chevrolet | 116 | 11 |
| Kia | 104 | 49 |
| Renault | 96 | 33 |
| Ford | 90 | 10 |
| Hyundai | 87 | 17 |
| Nissan | 80 | 24 |
| Toyota | 79 | 15 |
| Gas | 77 | 32 |
| Daewoo | 75 | 45 |
Die Pkw-Importe lagen 2010 bei 686.600 Fahrzeugen. Sie werden laut PwC-Prognosen 2011 um weitere 15 bis 20% wachsen, trotz sehr hoher Importzölle auf Neu- und Gebrauchtwagen, die die einheimische Kfz-Industrie schützen und ausländische Konzerne zu einer Produktion vor Ort bewegen sollen. Falls Russland tatsächlich in Kürze zur Welthandelsorganisation (WTO) beitreten sollte, müsste das Land allerdings seine Handelsbarrieren Zug um Zug verringern. Fallende Zollsätze verringern den Anreiz für den Produktionsauf- oder Ausbau in Russland. Das reine Handelsgeschäft würde wieder an Bedeutung gewinnen.
Derzeit verstärken die meisten deutschen Unternehmen aber noch ihre Lokalisierungsstrategie - ob Volkswagen, Mercedes Benz Trucks Vostok oder BMW. BMW etwa montiert in Kaliningrad mehrere Modelle. Trotzdem wird die Hälfte aller Autos direkt aus Deutschland geliefert. Bei Mercedes Benz Trucks Vostok werden seit Oktober 2010 verschiedene Lkw-Modelle montiert. Künftig sollen so viele Lkw wie möglich in Deutschland gebaut, wieder zerlegt, verpackt und nach Russland versandt werden, um dort zusammengebaut zu werden (Semi Knocked Down-Montage, SKD).
Produktion/Branchenstruktur
Die Produktion von Pkw in Russland hat sich 2010 verdoppelt und lag bei 1,2 Mio. Stück (darunter 646.000 ausländische Pkw-Modelle). Auch die Fertigung von Lkw legte um 65% auf 153.000 Stück zu. Die starke Entwicklung ging vor allem auf das niedrige Ausgangsniveau des Vorjahres zurück. Das Wachstumspotenzial ist aber weiterhin enorm - genauso wie die Pläne der russischen und ausländischen Automobilschmieden. Volkswagen will 2011 die Fertigung um 50% auf 150.000 Pkw ausweiten, im Werk PSA Peugeot-Citroën und Mitsubishi sollen 46.700 Autos gefertigt werden (2010: 26.000). Hyundai hat im Januar 2011 seine neue Produktion in St. Petersburg aufgenommen und will in diesem Jahr noch rund 105.000 Autos fertigen.Auf den Plattformen russischer Automobilschmieden werden künftig Hunderttausende ausländischer Kfz gefertigt beziehungsweise montiert. Toyota plant eine Gemeinschaftsproduktion von Geländewagen mit dem russischen Automobilkonzern Sollers. Konkurrent Volkswagen koaliert mit dem lokalen Traditionshersteller GAS, auf dessen Linien künftig 100.000 VW und Skoda pro Jahr montiert werden sollen.
Außerdem werden bald jährlich 30.000 Chevrolet Aveo von General Motors über die GAS-Linien laufen. Die Kapazitäten bestehen bereits: GAS wollte ursprünglich 150.000 Wolga Siber pro Jahr fertigen, musste die Produktion aber wegen fehlender Nachfrage wieder einstellen. Seit Ende 2010 hat GAS noch einen internationalen Partner: Zusammen mit Daimler werden in Nischnyi Nowgorod zukünftig 25.000 Mercedes Sprinter im Jahr gebaut.
Die Allianz zwischen Awtowas und Renault/Nissan will in den kommenden zehn Jahren rund 1,9 Mrd. Euro investieren und zum Jahr 2020 knapp 1,9 Mio. Fahrzeuge fertigen. Nissan will bereits ab 2015 circa 400.000 Automobile für den russischen Markt herstellen, Renault plant diese Marke 2016 zu erreichen. Awtowas hingegen prognostiziert bis 2017 ein Produktionsvolumen von über 1 Mio. Ladas, allerdings wurden solch vollmundige Ankündigungen in der Vergangenheit selten erreicht.
Die russische Regierung drängt ausländische Hersteller regelrecht in Gemeinschaftsprojekte mit nationalen Automobilherstellern. In den vergangenen Jahren hat die Regierung Milliarden Euro zur Rettung der heimischen Automobilindustrie ausgegeben. Noch immer produzieren die meisten Betriebe unwirtschaftlich, die Verarbeitungstiefe liegt bei Kamas-Lkw etwa bei 80%. Weil fast alles im eigenen Haus oder bei den Tochterfirmen hergestellt wird, ist man bei der Wahl der Lieferanten nicht flexibel. Modernisierungsprozesse kommen nur sehr langsam in Gang. Das stellt die westlichen Partnerunternehmen vor große Herausforderungen.
| Unternehmen | Kapazitäten |
| Awtoframos | 160.000 |
| Volkswagen | 150.000 |
| Hyundai | 150.000 |
| Ford | 125.000 |
| GM | 70.000 |
| GM-Awtowas | 50.000 |
| Nissan | 50.000 |
| PSA Peugeot-Citroën + Mitsubishi | 45.000 |
| Toyota | 25.000 |
Nach dem Dekret 166 zur industriellen Montage, im dem die neuen Auflagen für die zollfreie Einfuhr von Komponenten nach Russland aufgelistet sind, müssen bereits in Russland produzierende Kfz-Hersteller ihre Kapazitäten künftig auf 350.000 Autos erweitern. Neue Automobilschmieden sollen Werke für mindestens 300.000 Kfz errichten. Außerdem dürfen die Hersteller die SKD-Montage nur noch drei Jahre lang betreiben. Und die Menge der auf SKD-Weise gefertigten Fahrzeuge darf 5% der Kapazitäten nicht überschreiten. Und schließlich schreibt die Regierung den Einbau von russischen Motoren oder Getrieben in mindestens 30% der produzierten Fahrzeuge vor.
Ziel der russischen Regierung ist es, die Wertschöpfungstiefe im Automobilsektor von derzeit 21 im Jahr 2009 auf 48% in zehn Jahren zu erhöhen. Der Beitrag der Automobilindustrie zum BIP soll von heute knapp einem auf zweieinhalb Prozent steigen.
| Akteur | Investitionssumme | Voraussichtlicher Produktionsstart | Kapazität/Modell |
| Awtowas | 2,4 Mrd. US$ | 2011 bis 2013 | 7 neue Modelle (darunter auch für Nissan/Renault) |
| Fiat | 1,6 Mrd. US$ | noch offen, genauso wie die Frage nach möglichem Partner | 300.000 |
| Joint Venture Sollers/Ford | 1,4 Mrd. US$ | Investitionsprogramm bis 2020; Motorenmontage 2012 | 300.000 |
Außenhandel
Die Importe wichtiger Kfz-Teile nach Russland haben sich 2010 von den heftigen Einbrüchen des Krisenjahres erholt und größtenteils das Niveau von 2008 schon wieder überschritten. Einen besonders hohen Lieferanteil verzeichnete Deutschland bei Kraftstoff-, Öl- und Kühlmittelpumpen (HS 8413.30) mit einem Importanteil von 37% und bei Anderen Kfz-Teilen (HS 8708; 19%).Einfuhr wichtiger Kfz-Teile nach Russland (in Mio. US$)
| HS | Warenbezeichnung | 2008 | 2009 | 2010 | davon aus Deutschland (2010) |
| 8407.31-.34 | Hubkolbenmotoren mit Fremdzündung | 1.070,9 | 469,3 | 1.075,2 | 123,7 |
| 8408.20 | Diesel- oder Halbdieselmotoren | 313,9 | 180,8 | 342,4 | 44,7 |
| 8413.30 | Kraftstoff-, Öl- u. Kühlmittelpumpen f. Kolbenverbrennungsmotoren | 125,7 | 66,5 | 122,3 | 46,0 |
| 8544.30 | Kabelsätze | 100,2 | 57,1 | 113,5 | 11,3 |
| 8511 | Zündanlagen, Anlasser, Lichtmaschinen etc. | 171,0 | 171,3 | 240,0 | 34,1 |
| 8512 | Beleuchtungs- u. Signalgeräte (ohne 85.39), Scheibenwischer etc. | 246,4 | 176,3 | 315,0 | 39,3 |
| 8706 | Fahrgestelle | 39,9 | 31,7 | 23,9 | 2,4 |
| 8707 | Karosserien (einschl. Fahrerhäuser) | 1.893,0 | 897,8 | 2.235,2 | 300,6 |
| 8708 | Andere Kfz-Teile (Stoßstangen, Bremsen, Schaltgetriebe, Achsen etc.) | 5.094,7 | 2.941,1 | 5.496,9 | 1.064,8 |
Geschäftspraxis
Technische Normen und Erfordernisse, zusätzliche Informationen und Zolltipps können bei folgenden Institutionen abgefragt werden: Föderale Agentur für technische Regulierung und Metrologie der Russischen Föderation (Gosstandard; www.gost.ru), FGUP Standardinformationen ( www.gostinfo.ru), Nationaler Verband der Hersteller von Automobilkomponenten Russlands (NAPAK), Föderaler Zolldienst der Russischen Föderation (FTS; www.customs.ru).Kontaktadressen
| Bezeichnung | Internetadresse | Anmerkungen |
| Deutsch-Russische Auslandshandelskammer | http://russland.ahk.de | - |
| Wirtschaftsministerium der Russischen Föderation | www.economy.gov.ru | zuständig für Wirtschaftspolitik, nationale Förderprogramme, Festlegung von Freien Wirtschaftszonen in der Russischen Föderation |
| Industrie- und Handelsministerium der Russischen Föderation | www.minprom.gov.ru | zuständig für Industriepolitik, Entwicklungsprogramme, Zolltarifpolitik |
| Vereinigung der russischen Automobilhersteller | www.oar-info.ru | OAR, vereinigt führende Hersteller von Kfz und Kfz-Teilen |
| Napak | www.napak.ru | Vereinigung russischer Hersteller von Kfz-Teilen und -komponenten |
| Assoziazija Rossiskije Awtomobilnye Dileri | www.asroad.org | Vereinigung russischer Automobilhändler |
| Awtomobilnaja Promyschlennost | www.mashin.run | Zeitschrift zur russischen Automobilindustrie |
| Moscow International Automobile Salon (MIAS) zusammen mit Interauto | http://eng.mas-expo.ru http://interauto.auto-fairs.com/ | Wichtige Automobilmesse |
| Moscow International Motor Show (MIMS) zusammen mit Automechanika | www.mims.ru | Messe für Fahrzeugbau |
| Awtoselchosmaschholding | www.asm-holding.ru | Kfz-Consultingunternehmen mit Marktstudien |
| Autostat | www.autostat.ru | Kfz-Consultingunternehmen mit Marktstudien |