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Montag, 27. Juni 2011

Sotschis Klärschlamm kommt in den Ofen

Bau einer Verbrennungsanlage geplant / Umweltschützer protestieren / Von Gerit Schulze

Moskau (gtai) - Die OAO Jewrasijski, Eigentümer der Wasserwerke in Sotschi und Rostow-am-Don, will in den beiden Großstädten Anlagen zur Klärschlammverbrennung errichten. Dafür sollen bis 2013 rund 4 Mrd. Rubel (etwa 100 Mio. Euro) investiert werden. Das Unternehmen kündigte Ende April an, dass durch diese Werke das anfallende Klärschlammaufkommen komplett entsorgt werden könne.
Außerdem könnten die zusätzlichen Abwassermengen, die durch den Anschluss neuer Siedlungen an die zentrale Kanalisation entstehen, gereinigt werden.
Das Werk entsteht in Sotschi auf dem Gelände des Klärwerks im Stadtteil Adler. Die Tageskapazität der Anlage wird voraussichtlich 450 Tonnen betragen, bei einer durchschnittlichen Feuchtigkeit des Klärschlamms von 75 Prozent. An den anderen Klärwerken Sotschis (Busuginskie, Kudepstinskie, Krasnopoljanskie) wird Technik zum Trocknen des Klärschlamms installiert, der von dort in die neue Verbrennungsanlage nach Adler transportiert werden soll.
Für das Bauvorhaben in Sotschi laufen derzeit die Projektierungsarbeiten, wie eine Nachfrage beim örtlichen Wasserversorger Wodokanal ergab. Schon im Oktober 2010 hatte die OAO Jewrasijski als Eigentümer von Wodokanal Sotschi einen Generalunternehmer für den Bau des Werkes engagiert - die französische Degremont SA. Deutsche Hersteller sollten sich also rechtzeitig mit diesem Wassertechnologie-Spezialisten in Verbindung setzen, um für die Anlagen in Südrussland an Lieferaufträge zu kommen (www.degremont.com).
Harsche Kritik an dem Vorhaben kommt von russischen Umweltschützern. Greenpeace warnt davor, dass die Klärschlamm-Verbrennung in Sotschi das Projekt einer emissionsfreien Olympiade ("Zero Emission") gefährde. Das Werk würde zu einer erheblichen Luftverschmutzung in dem Kurort führen, fürchten die Umweltschützer. Wie Greenpeace-Experte Alexej Kiseljew auf Anfrage mitteilte, gäbe es durchaus Alternativen zu dem Werk. "Man könnte den Klärschlamm trocknen und als Dünger für die sehr nährstoffarmen Ackerflächen rund um Sotschi nutzen", erklärt der Umweltschützer. Eine andere Möglichkeit wäre, den Abfall aus den Kläranlagen zur Biogasgewinnung zu nutzen.
Kiseljew schätzt, dass in Sotschis Stadtverwaltung etwa die Hälfte der Entscheidungsträger gegen das Projekt einer Klärschlamm-Verbrennung sei. Allerdings macht er sich keine großen Hoffnungen, dass die Anlage noch gestoppt werden könne, weil das Vorhaben offenbar Rückhalt auf höchster politischer Ebene bekomme. Nach Angaben von Jewrasijski steht die Anlage auf der Liste der für die Olympischen Winterspiele 2014 zu errichtenden Objekte.
Die OAO Jewrasijski gehört mehrheitlich zur staatlichen russischen Wneschekonombank. Das Unternehmen verweist auf die Vorteile einer Verbrennung der Klärwerksabfälle: weniger Lagerflächen nötig; garantierte Vernichtung aller schädlichen Mikroorganismen und Infektionsherde durch die Verbrennung; Restprodukte können unter anderem zur Abdeckung von Hausmülldeponien verwendet werden; Nutzung der entstehenden Abwärme zur Erzeugung von Wärmeenergie oder Strom. Das auf Kommunalwirtschaft spezialisierte Unternehmen will in Sotschi weitere Anlagen der Wasser- und Abwasserwirtschaft modernisieren.

Tipp

Die aktuelle Ausgabe des Sotschi-Newsletters und weitere Informationen zu den Vorbereitungsarbeiten auf die Olympischen Winterspiele 2014 bietet folgende Internetseite:

Kontaktanschrift

Wodokanal Sotschi (Tochter von OAO Jewrasijski)
verantwortlich für das Klärschlamm-Projekt: Wiktor Sergejewitsch Grin
354065 Sotschi, uliza Gagarina 73
Tel.: 007 8622 / 59 49 05, Fax: -55 99 49