Preise steigen deutlich an / Produzenten bauen ihre Kapazitäten aus / Von Gerit Schulze
Moskau
(gtai) - Der neue Schwung in Russlands Bauwirtschaft belebt das
Geschäft mit Baumaterialien. Viele Branchen sind wie schon im Vorjahr
auch 2011 wieder zweistellig gewachsen. Damit verbessert sich die
Finanzlage der Produzenten und eröffnet Spielraum für neue
Investitionen. Der staatliche Fonds zur Unterstützung des Wohnungsbaus
stellt den großen Wohnungsbauunternehmen des Landes Grundstücke zur
Verfügung, um neue Baustofffabriken zu errichten. Allein 2011 sollen so
zehn Werke entstehen.
Fenster
Russlands Markt für Kunststoff-Fenster besitzt
erstklassige Wachstumsperspektiven. Schon 2010 legte er um 25% zu,
trotzdem wurde das Marktvolumen von 2008 noch nicht wieder erreicht. Im
1. Halbjahr 2011 lag das Wachstum bei 9%, berichtete die
Consultingagentur O.K.N.A. Marketing. Ein Großteil der Häuser bleibt
renovierungsbedürftig. Das beflügelt die Nachfrage. Etwa zwei Drittel
der russischen Bevölkerung haben akuten Bedarf an modernen
Energiesparfenstern. Experten haben errechnet, dass der
Durchschnittsbürger mit ihnen etwa 10.000 Rubel (etwa 330 US$,
durchschnittlicher Wechselkurs Januar bis Juni 2011: 1 US$ = 28,62
Rubel) an Heizkosten pro Jahr sparen kann. Bei vielen Russen ist auch
der Wunsch nach einer besseren Schallisolierung ausschlaggebend für den
Fensterersatz.
Mit der Nachfrage steigen die Preise. Im Vergleich
zum Juni 2011 verteuerten sich die Kunststoff-Fenster im Juli 2011
russlandweit um 1,8% auf über 4.700 Rubel je Quadratmeter. Im August gab
es einen weiteren Aufschlag von fast 4%. Der Preis inklusive
Anlieferung und Montage liegt bei 7.600 Rubel. Der nahende Winter könnte
dafür sorgen, dass sowohl Nachfrage als auch Preise weiter steigen.
Vor
diesem Hintergrund erwarteten die Experten der Marktforschungsgruppe
O.K.N.A. für 2011 ein Marktwachstum von 15 bis 20% (auf über 44 Mio.
Quadratmeter). Die Produktionszahlen, die der russische Statistikdienst
für das 1. Halbjahr 2011 veröffentlichte, bestätigen diese Prognose: Im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Herstellung von
Kunststoff-Fensterrahmen und Fensterbänken um 18%.
Siding, Fußbodenleisten, Vinyl-Wandverkleidungen
Russische
Unternehmen investieren weiter in PVC-Profilwaren für die Bau- und
Möbelindustrie. Nach Angaben der Consultingagentur Market Report wurden
2010 im Land rund 700.000 t PVC für die Produktion von Siding,
Fußbodenleisten, Vinyl-Wandverkleidungen oder Fensterprofilen
verbraucht. Für 2011 prognostizieren Marktkenner einen Anstieg der
Nachfrage um 10 bis 15%. Immer noch kommt fast die Hälfte des russischen
PVC-Bedarfs aus dem Import. Entsprechend investieren die russischen
Hersteller in den Ausbau ihrer Fertigungskapazitäten. Laut Market Report
flossen von Januar bis Juli 2011 rund 74 Mio. US$ in neue Ausrüstungen
zur Verarbeitung von PVC.
Kunststoffrohre
Das atemberaubende
Wachstum auf dem Markt für Kunststoffrohre setzt sich fort. Angaben des
russischen Statistikdienstes zufolge legte die Produktion in der 1.
Jahreshälfte 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 38% zu.
Zwischen Januar und Juni 2011 produzierte das Land 208.500 t
Kunststoffrohre, Schläuche und Fittings. Im gesamten Vorjahr lag das
Produktionsvolumen insgesamt bei 344.000 t. In Anbetracht dieser
Entwicklungen erwarten Marktexperten 2011 einen Preisanstieg von 5 bis
10%.
Plastikrohre werden in Russland unter anderem in folgenden
Bereichen eingesetzt: in der Wasser- und Gasversorgung, die für 36
beziehungsweise 32% der Gesamtnachfrage verantwortlich sind, bei der
Kanalisation (20%) sowie bei der Verlegung von Stromkabeln (8,5%).
Entsprechend beflügeln die landesweiten Sanierungsprojekte der
kommunalen Wasser- und Abwasserleitungen den Markt. Mehr als 42 Mrd.
Rubel will die Regierung bis 2015 in solche Projekte investieren. Die
alten Eisen- und Asbestzementrohre befinden sich vielerorts in denkbar
schlechtem Zustand. Zwei Drittel der Wasserrohre sind abgenutzt und
müssen dringend erneuert werden. Ähnliches gilt für die Kanalisation.
Ein Vergleich mit Europa zeigt das Wachstumspotenzial des russischen
Marktes: Während in Russland auf Rohre aus polymeren Werkstoffen
lediglich 10% der gesamten Rohrnachfrage entfallen, liegen die
entsprechenden Werte in Europa bei 30% (PVC) beziehungsweise 25%
(Polyethylen), schreibt die Tageszeitung RBK Daily.
Diverse
Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Wasserversorgung ergeben sich auch im
Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Mitte August 2011
beantragten die lokalen Behörden 22,7 Mrd. Rubel bei der russischen
Regierung für Ausbau und Modernisierung der Kanalisation in Sotschi und
79 umliegenden Dörfern. Ebenso müssen die neuen Sportstätten an das
Abwassernetz angeschlossen werden. Ende August begann das Unternehmen
JugProjektStroiMontasch (http://www.yugsm.ru)
mit den Arbeiten am dritten Abschnitt einer Abwasserleitung zwischen
Kudepst und der Imeretinskaja-Niederung. Das Projekt hat ein
Gesamtvolumen von 1,6 Mrd. Rubel. Die Rohre sollen bis zu 40.000
Kubikmeter Abwasser pro Tag transportieren können.
Kabel
In
Russland gibt es über 30 große Hersteller von Kabelprodukten. Zu den
wichtigsten Produzenten gehören Kamkabel (Perm,
Mittelspannungs-Leistungskabel), Unkomtech (Irkutsk, Kirow;
Leistungskabel, Kontrollkabel), Moskabelmet (Moskau, kooperiert mit ABB,
Leistungskabel), Elektrokabel (Gebiet Wladimir, Niederspannungskabel),
Samarakabel (Samara, Fernmeldekabel, Lichtleitfaserkabel) und Sevkabel
(Sankt Petersburg, Niederspannungskabel und Fernmeldekabel).
Nachdem
die Produktionszahlen für Kabel im Jahr 2010 laut Angaben der
Branchenvereinigung Elektrokabel um 24% gestiegen sind, versprach der
Ausbau der Strom-, Mobilfunk- und Drahtnetze auch 2011 wieder
ordentliches Wachstum. Die Unternehmen sind zuversichtlich.
Die
US-amerikanische Erdöl-Service-Gesellschaft Baker Hughes plant in die
Produktion von Ölkabeln zu investieren. Für den Bau einer neuen Fabrik
im Gebiet Tjumen will das Unternehmen mehr als 1,5 Mrd. Rubel ausgeben.
Produktionskapazität: 8.000 km Ölkabel pro Jahr. Seinen Betrieb wird das
Werk voraussichtlich im Jahr 2013 aufnehmen.
Der russische Konzern Rusnano und das Allrussische Wissenschafts- und Forschungsinstitut für Metrologie (VNIIM, http://www.vniim.ru)
haben sich geeinigt, künftig gemeinsam hochleitfähige nanostrukturierte
Kabel herzustellen. Rosnano bezifferte das geplante Investitionsvolumen
auf über 1 Mrd. Rubel. Davon übernimmt der Staatskonzern 450 Mio.
Rubel; VNIIM trägt 570 Mio. Rubel. Die Produktion soll jährlich bis zu
50 t betragen.
Siemens hat im Sommer 2011 zusammen mit der
Russisch-Deutschen Energieagentur Rudea eine Absichtserklärung mit der
russischen Stromnetz-Holding OAO MRSK unterzeichnet. Gemeinsam wollen
die Unternehmen die Übertragungsleitungen in Russland modernisieren, was
auch einen zusätzlichen Bedarf an Stromkabeln erwarten lässt.
Schwerpunkt sollen die 0,4 kV-Leitungen sein, bei denen die
Übertragungsverluste besonders hoch sind.
Glas
Die
Herstellung von thermisch poliertem Flachglas und Flachglas mit
geschliffener oder polierter Oberfläche ist in Russland während der 1.
Jahreshälfte 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4%
zurückgegangen. Der Output betrug lediglich 74,4 Mio. Quadratmeter. Dies
geht aus den Daten des föderalen Statistikdienstes Rosstat hervor.
Nachdem die Produktionszahlen 2010 um 13,8% auf insgesamt 189 Mio.
Quadratmeter Flachglas anstiegen, ist dies ein herber Rückschlag.
Insgesamt
aber scheint der Markt stabil. Die führenden russischen Glasproduzenten
glauben an große Entwicklungschancen und haben entsprechende
Investitionsprojekte in Angriff genommen. Das US-Unternehmen Guardian
Industries hat im Mai 2011 mit den Bauarbeiten an seinem neuen
Floatglas-Werk in Krasny Sulin (Gebiet Rostow-am-Don) begonnen. Dort
soll energieeffizientes Flachglas für den Einsatz im Wohnhäusern,
Bürogebäuden und Einkaufszentren produziert werden. Die geplante
Kapazität liegt bei 900 t pro Tag. Ende 2012 soll die erste Linie des
260 Mio. US$ teuren Werks in Betrieb gehen. Eine zweite Linie ist ab
Frühjahr 2013 geplant.
Außerdem plant der japanische Konzern Ashai
Glass Company (AGC, unter anderem Borski Stekolny Sawod) eine neue
Fabrik in Tomsk. Kostenpunkt: 250 Mio. US$. Endgültiger Standort und
Kapazität der Fabrik stünden jedoch noch nicht fest, schreibt die
Zeitung Wedemosti. Neben Tomsk seien auch Omsk und Kasachstan als
potenzielle Standorte im Gespräch.
In Saratow investiert das
Unternehmen Saratowstroisteklo 3,5 Mrd. Rubel in eine neue
Floatglas-Produktionslinie. Auch die OAO JugRosProdukt will ihre
Produktion um das 2,5-fache auf mehr als 1.000 t Flachglas pro Tag
erhöhen. Schließlich kündigte der staatliche Konzern Rosnano Mitte
August 2011 an, in die Produktion von Energiesparglas und normalem
Float-Glas einsteigen zu wollen.
Dämm- und Isoliermaterialien
Der
Markt für Dämmstoffe hat die Wirtschaftskrise so gut wie hinter sich
gelassen. Das Marktvolumen soll wieder bei 20 Mio. bis 25 Mio.
Kubikmeter liegen, berichtet die Zeitung RBK Daily. Seit die russische
Regierung anordnete, dass Immobilien künftig einen Energiepass besitzen
und ihren Energieverbrauch bis 2020 um 40% senken müssen, sind die
Marktaussichten günstig wie noch nie. Experten der Discovery Research
Group rechnen in den kommenden Jahren mit einem durchschnittlichen
jährlichen Wachstum von 10%.
Während Rockwool in der tatarischen
Sonderwirtschaftszone Alabuga investiert, verstärkt auch Saint-Gobain
seine russische Präsenz. Im Juli 2011 meldete der Konzern den Kauf des
Unternehmens OAO "Sawod Minplita", das im Ural ein führender Hersteller
von Mineralwolle ist. Als Grund für die Übernahme nannte Saint-Gobain
die dynamische Entwicklung des russischen Marktes und die hervorragenden
Zukunftsaussichten. Neben Saint-Gobain und Rockwool sind auch URSA,
Knauf Insulation und Mosstroj-31 führende Unternehmen auf dem russischen
Markt für Dämmstoffe.
Bei extrudiertem Schaumpolystyrol (XPS)
will das Unternehmen TechnoNIKOL weiter investieren. Am Standort Rjasan
sollen neue Produktionskapazitäten von 400.000 Kubikmetern pro Jahr
entstehen. TechnoNIKOL hat in Zentral-Russland einen Marktanteil von
rund 50%.
Zement
Russlands Zementhersteller haben wieder
Oberwasser. Nach dem deutlichen Plus der Produktion von 15% im Jahr 2010
legten sie auch im Jahresverlauf 2011 stark zu. Von Januar bis November
stieg der Ausstoß um 11%. Auf das Gesamtjahr gerechnet könnte das
Produktionsvolumen 56 Mio. bis 58 Mio. t erreicht haben. Kapazitäten für
weiteres Wachstum hat die Branche ausreichend. Im Juli 2011 nahmen
Holcim und HeidelbergCement neue Werke im Großraum Moskau in Betrieb,
die zusammen eine Jahreskapazität von 4 Mio. t haben. Im Juli 2011 wurde
daher auch ein neuer Produktionsrekord in der jüngeren Geschichte
Russlands aufgestellt. Mit 6,5 Mio. t Zement haben die einheimischen
Werke in einem Monat so viel Zement hergestellt, wie seit den 1990er
Jahren nicht mehr. Experten rechnen damit, dass Russlands Zementbedarf
in den nächsten zehn Jahren auf bis zu 90 Mio. t ansteigen wird.
In
der Eigentümerstruktur der Branche gibt es starke Veränderungen. Die
Zementwerke der Inteko-Holding, die der Ehefrau des früheren Moskauer
Bürgermeisters Juri Luschkow gehörten, stehen vor dem Verkauf. Der
Milliardär Oleg Deripaska plant laut Zeitungsberichten den Verkauf
seiner Zementsparte Baselzement an ein irisches Unternehmen. Zu dem
Paket sollen auch zwei Werke in den Gebieten Rjasan und Nowgorod
gehören, die derzeit noch im Bau sind. Auch die russische
Industrieholding RATM trennt sich von ihren Zementaktiva im Land.
Wegen
der höheren Nachfrage, aber auch aufgrund von hohen Logistikkosten sind
die Zementpreise im Jahresverlauf 2011 wieder deutlich gestiegen. An
der Moskauer Warenbörse wurden zum Teil über 4.300 Rubel (140 US$) für
eine Tonne verlangt. Marktexperten der Agentur CM Pro rechnen für 2011
mit durchschnittlichen Preissteigerungen von etwa 20%.
Neue
Investitionen in Zementwerke stehen bevor. Branchenprimus Eurozement
will noch im Herbst 2011 Lieferanten für eine weitere Produktionslinie
in Schiguljowsk bei Samara auswählen. Außerdem führt das Unternehmen
Erkundungsarbeiten im Gebiet Stawropol aus, wo eine neue Produktion
aufgebaut werden soll.
In Nord-Ossetien will der Rohstoffkonzern
UGMK eine Zementfabrik für 9 Mrd. Rubel errichten. Die Bauarbeiten
könnten schon 2012 beginnen. In Dagestan baut das Unternehmen GRAS
innerhalb der nächsten drei Jahre eine Fertigungslinie für 1,5 Mio.
Jahrestonnen auf. Die chinesische Sinoma verfolgt Pläne für ein
Zementwerk im Gebiet Tscheljabinsk. Auf der Insel Sachalin baut die OOO
Beton-Servis eine Zementproduktion auf. Die Anlagen kommen aus der VR
China.
Heizungs- und Klimatechnik
Die russische Regierung
hat zum 1.9.11 die Einfuhrzölle für Ölradiatoren auf einheitlich 5 Euro
je Einheit festgelegt. Damit soll die Produktion im Inland stimuliert
werden. Unter anderem baut der italienische Hersteller DeLonghi eine
Fertigung von Ölradiatoren in Elabuga (Republik Tatarstan) auf.
Gegen
die Zollregelung laufen die Handelsverbände Sturm. Sie wollen eine
Aussetzung der Regelung bis zum Ende der aktuellen Heizperiode
erreichen. Nach Angaben des Verbands der Händler und Hersteller von
Elektronikwaren (RATEK) werden in Russland jährlich 1 Mio. Radiatoren im
Wert von 1,7 Mrd. Rubel (60 Mio. US$) verkauft. Etwa 55% des Marktes
entfallen auf Geräte mit einem Einzelhandelspreis zwischen 1.600 und
2.700 Rubel. Nur 5% aller verkauften Radiatoren kosten mehr als 2.700
Rubel.
Bei Klimaanlagen beobachten russische Marktteilnehmer seit
der starken Hitzewelle vom Sommer 2010 eine überdurchschnittlich stark
steigende Nachfrage. Bei Anschaffungs- und Installationskosten von
umgerechnet rund 1.000 US$ je Zimmer hatten sich in der jüngsten
Vergangenheit viele Haushalte für die Anschaffung von Klimaanlagen
(statt neuer Thermofenster) entschieden.
Eine positive Entwicklung
verzeichnet der Markt für Fußbodenheizungen. Wie das
Marktforschungsinstitut NeoAnalytics ermittelt hat, wird das
Verkaufsvolumen 2011 um etwa 20% auf über 130 Mio. US$ steigen.
Fußböden
Die
Verkäufer von Fußbodenbelägen können 2011 wieder optimistischer in die
Zukunft blicken. Während die Holzparkett-Produktion 2010 lediglich um 2%
zulegte, wuchs sie in der 1. Jahreshälfte 2011 im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel. Zwischen Januar und Juni
stellten die russischen Produzenten insgesamt knapp 1,5 Mio.
Quadratmeter Parkett her.
Auch beim Laminat ist die Situation
erfreulich. Der Markt entwickelt sich rapide und besitzt nach
Einschätzung der europäischen Branchenvereinigung EPLF großes Potenzial.
Die Mitgliedsunternehmen der EPLF konnten 2010 ihre Absätze in Russland
um 40% auf 24 Mio. Quadratmeter erhöhen.
Linoleum hingegen bleibt
ein Sorgenkind. Nicht nur, dass die Krise die Produktion extrem
gedämpft hat - zusätzlich bremst die zunehmende Substitution von
Linoleum durch hochwertigere Bodenbeläge die Nachfrage.
Statistik zur Bauwirtschaft in Russland
| Kennziffer | 2009 | 2010 | 1. Halbjahr 2011 |
| Reales Wachstum der Bauwirtschaft (in %) | -13,2 | -0,6 | 1,2 |
| Wert der erbrachten Bauleistungen in Mrd. Rubel | 3.998 | 4.206 | 1.727 |
| Wert der erbrachten Bauleistungen in Mrd. US$ | 126,2 | 138,5 | 60,3 |
| Zahl der im Bausektor tätigen Unternehmen | 176.000 | k.A. | k.A. |
| Anzahl fertig gestellter Gebäude | 229.555 | 212.026 | 87.134 |
| ..darunter Wohngebäude | 217.257 | 200.528 | 82.505 |
| ..darunter Industriegebäude | 1.938 | 1.802 | 667 |
| Gesamtes Bauvolumen aller fertig gestellten Gebäude (in Mio. cbm) | 380,5 | 372,1 | 133,2 |
| Neubau von Wohnungen in Mio. qm | 59,8 | 58,1 | 20,7 |
| Produktion von Baumaterialien | |||
| ..Bodenfliesen aus Keramik, in Mio. qm | 63,9 | 70,0 | 25 |
| ..Fensterglas, in Mio. qm | 79,0 | k.A. | k.A. |
| ..Ziegelsteine, in Mrd. Stück | 8,5 | 5,0 | 23 |
| ..Zement, in Mio. t | 44,3 | 50,4 | 13 |
| ..Stahlbeton-Konstruktionen, in Mio. cbm | 17,5 | 20,3 | 11 |
| ..Wand- und Dachpaneele aus Stahl, in Mio. qm | 14,6 | k.A. | k.A. |
| ..Kunststoffrohre, -schläuche, -fittings und Teile, in 1.000 t | 224 | 344 | 38 |
| ..Stahlrohre, in Mio. t | 6,7 | 9,1 | 21 |
| ..Linoleum, in Mio. qm | 73,3 | k.A. | k.A. |
| Bau von kommunalen Wasserleitungen (in km) | 1.600 | 1.600 | 480 |
| Kanalisationsbau (in km) | 240 | 353 | 116 |
| Straßen mit festem Belag (in km) | 2.687 | 2.149 | 154 |
Quelle: Föderaler Statistikdienst (für 2010 zum Teil vorläufige Angaben)
(S.Z.)
Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), Registrierung der
Messmitteln, Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für
Russland