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Mittwoch, 22. Februar 2012

Russlands Markt für Baumaterialien im Aufschwung

Preise steigen deutlich an / Produzenten bauen ihre Kapazitäten aus / Von Gerit Schulze

Moskau (gtai) - Der neue Schwung in Russlands Bauwirtschaft belebt das Geschäft mit Baumaterialien. Viele Branchen sind wie schon im Vorjahr auch 2011 wieder zweistellig gewachsen. Damit verbessert sich die Finanzlage der Produzenten und eröffnet Spielraum für neue Investitionen. Der staatliche Fonds zur Unterstützung des Wohnungsbaus stellt den großen Wohnungsbauunternehmen des Landes Grundstücke zur Verfügung, um neue Baustofffabriken zu errichten. Allein 2011 sollen so zehn Werke entstehen.

Fenster
Russlands Markt für Kunststoff-Fenster besitzt erstklassige Wachstumsperspektiven. Schon 2010 legte er um 25% zu, trotzdem wurde das Marktvolumen von 2008 noch nicht wieder erreicht. Im 1. Halbjahr 2011 lag das Wachstum bei 9%, berichtete die Consultingagentur O.K.N.A. Marketing. Ein Großteil der Häuser bleibt renovierungsbedürftig. Das beflügelt die Nachfrage. Etwa zwei Drittel der russischen Bevölkerung haben akuten Bedarf an modernen Energiesparfenstern. Experten haben errechnet, dass der Durchschnittsbürger mit ihnen etwa 10.000 Rubel (etwa 330 US$, durchschnittlicher Wechselkurs Januar bis Juni 2011: 1 US$ = 28,62 Rubel) an Heizkosten pro Jahr sparen kann. Bei vielen Russen ist auch der Wunsch nach einer besseren Schallisolierung ausschlaggebend für den Fensterersatz.
Mit der Nachfrage steigen die Preise. Im Vergleich zum Juni 2011 verteuerten sich die Kunststoff-Fenster im Juli 2011 russlandweit um 1,8% auf über 4.700 Rubel je Quadratmeter. Im August gab es einen weiteren Aufschlag von fast 4%. Der Preis inklusive Anlieferung und Montage liegt bei 7.600 Rubel. Der nahende Winter könnte dafür sorgen, dass sowohl Nachfrage als auch Preise weiter steigen.
Vor diesem Hintergrund erwarteten die Experten der Marktforschungsgruppe O.K.N.A. für 2011 ein Marktwachstum von 15 bis 20% (auf über 44 Mio. Quadratmeter). Die Produktionszahlen, die der russische Statistikdienst für das 1. Halbjahr 2011 veröffentlichte, bestätigen diese Prognose: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Herstellung von Kunststoff-Fensterrahmen und Fensterbänken um 18%.
Siding, Fußbodenleisten, Vinyl-Wandverkleidungen
Russische Unternehmen investieren weiter in PVC-Profilwaren für die Bau- und Möbelindustrie. Nach Angaben der Consultingagentur Market Report wurden 2010 im Land rund 700.000 t PVC für die Produktion von Siding, Fußbodenleisten, Vinyl-Wandverkleidungen oder Fensterprofilen verbraucht. Für 2011 prognostizieren Marktkenner einen Anstieg der Nachfrage um 10 bis 15%. Immer noch kommt fast die Hälfte des russischen PVC-Bedarfs aus dem Import. Entsprechend investieren die russischen Hersteller in den Ausbau ihrer Fertigungskapazitäten. Laut Market Report flossen von Januar bis Juli 2011 rund 74 Mio. US$ in neue Ausrüstungen zur Verarbeitung von PVC.
Kunststoffrohre
Das atemberaubende Wachstum auf dem Markt für Kunststoffrohre setzt sich fort. Angaben des russischen Statistikdienstes zufolge legte die Produktion in der 1. Jahreshälfte 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 38% zu. Zwischen Januar und Juni 2011 produzierte das Land 208.500 t Kunststoffrohre, Schläuche und Fittings. Im gesamten Vorjahr lag das Produktionsvolumen insgesamt bei 344.000 t. In Anbetracht dieser Entwicklungen erwarten Marktexperten 2011 einen Preisanstieg von 5 bis 10%.
Plastikrohre werden in Russland unter anderem in folgenden Bereichen eingesetzt: in der Wasser- und Gasversorgung, die für 36 beziehungsweise 32% der Gesamtnachfrage verantwortlich sind, bei der Kanalisation (20%) sowie bei der Verlegung von Stromkabeln (8,5%). Entsprechend beflügeln die landesweiten Sanierungsprojekte der kommunalen Wasser- und Abwasserleitungen den Markt. Mehr als 42 Mrd. Rubel will die Regierung bis 2015 in solche Projekte investieren. Die alten Eisen- und Asbestzementrohre befinden sich vielerorts in denkbar schlechtem Zustand. Zwei Drittel der Wasserrohre sind abgenutzt und müssen dringend erneuert werden. Ähnliches gilt für die Kanalisation. Ein Vergleich mit Europa zeigt das Wachstumspotenzial des russischen Marktes: Während in Russland auf Rohre aus polymeren Werkstoffen lediglich 10% der gesamten Rohrnachfrage entfallen, liegen die entsprechenden Werte in Europa bei 30% (PVC) beziehungsweise 25% (Polyethylen), schreibt die Tageszeitung RBK Daily.
Diverse Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Wasserversorgung ergeben sich auch im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Mitte August 2011 beantragten die lokalen Behörden 22,7 Mrd. Rubel bei der russischen Regierung für Ausbau und Modernisierung der Kanalisation in Sotschi und 79 umliegenden Dörfern. Ebenso müssen die neuen Sportstätten an das Abwassernetz angeschlossen werden. Ende August begann das Unternehmen JugProjektStroiMontasch (http://www.yugsm.ru) mit den Arbeiten am dritten Abschnitt einer Abwasserleitung zwischen Kudepst und der Imeretinskaja-Niederung. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 1,6 Mrd. Rubel. Die Rohre sollen bis zu 40.000 Kubikmeter Abwasser pro Tag transportieren können.
Kabel
In Russland gibt es über 30 große Hersteller von Kabelprodukten. Zu den wichtigsten Produzenten gehören Kamkabel (Perm, Mittelspannungs-Leistungskabel), Unkomtech (Irkutsk, Kirow; Leistungskabel, Kontrollkabel), Moskabelmet (Moskau, kooperiert mit ABB, Leistungskabel), Elektrokabel (Gebiet Wladimir, Niederspannungskabel), Samarakabel (Samara, Fernmeldekabel, Lichtleitfaserkabel) und Sevkabel (Sankt Petersburg, Niederspannungskabel und Fernmeldekabel).
Nachdem die Produktionszahlen für Kabel im Jahr 2010 laut Angaben der Branchenvereinigung Elektrokabel um 24% gestiegen sind, versprach der Ausbau der Strom-, Mobilfunk- und Drahtnetze auch 2011 wieder ordentliches Wachstum. Die Unternehmen sind zuversichtlich.
Die US-amerikanische Erdöl-Service-Gesellschaft Baker Hughes plant in die Produktion von Ölkabeln zu investieren. Für den Bau einer neuen Fabrik im Gebiet Tjumen will das Unternehmen mehr als 1,5 Mrd. Rubel ausgeben. Produktionskapazität: 8.000 km Ölkabel pro Jahr. Seinen Betrieb wird das Werk voraussichtlich im Jahr 2013 aufnehmen.
Der russische Konzern Rusnano und das Allrussische Wissenschafts- und Forschungsinstitut für Metrologie (VNIIM, http://www.vniim.ru) haben sich geeinigt, künftig gemeinsam hochleitfähige nanostrukturierte Kabel herzustellen. Rosnano bezifferte das geplante Investitionsvolumen auf über 1 Mrd. Rubel. Davon übernimmt der Staatskonzern 450 Mio. Rubel; VNIIM trägt 570 Mio. Rubel. Die Produktion soll jährlich bis zu 50 t betragen.
Siemens hat im Sommer 2011 zusammen mit der Russisch-Deutschen Energieagentur Rudea eine Absichtserklärung mit der russischen Stromnetz-Holding OAO MRSK unterzeichnet. Gemeinsam wollen die Unternehmen die Übertragungsleitungen in Russland modernisieren, was auch einen zusätzlichen Bedarf an Stromkabeln erwarten lässt. Schwerpunkt sollen die 0,4 kV-Leitungen sein, bei denen die Übertragungsverluste besonders hoch sind.
Glas
Die Herstellung von thermisch poliertem Flachglas und Flachglas mit geschliffener oder polierter Oberfläche ist in Russland während der 1. Jahreshälfte 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4% zurückgegangen. Der Output betrug lediglich 74,4 Mio. Quadratmeter. Dies geht aus den Daten des föderalen Statistikdienstes Rosstat hervor. Nachdem die Produktionszahlen 2010 um 13,8% auf insgesamt 189 Mio. Quadratmeter Flachglas anstiegen, ist dies ein herber Rückschlag.
Insgesamt aber scheint der Markt stabil. Die führenden russischen Glasproduzenten glauben an große Entwicklungschancen und haben entsprechende Investitionsprojekte in Angriff genommen. Das US-Unternehmen Guardian Industries hat im Mai 2011 mit den Bauarbeiten an seinem neuen Floatglas-Werk in Krasny Sulin (Gebiet Rostow-am-Don) begonnen. Dort soll energieeffizientes Flachglas für den Einsatz im Wohnhäusern, Bürogebäuden und Einkaufszentren produziert werden. Die geplante Kapazität liegt bei 900 t pro Tag. Ende 2012 soll die erste Linie des 260 Mio. US$ teuren Werks in Betrieb gehen. Eine zweite Linie ist ab Frühjahr 2013 geplant.
Außerdem plant der japanische Konzern Ashai Glass Company (AGC, unter anderem Borski Stekolny Sawod) eine neue Fabrik in Tomsk. Kostenpunkt: 250 Mio. US$. Endgültiger Standort und Kapazität der Fabrik stünden jedoch noch nicht fest, schreibt die Zeitung Wedemosti. Neben Tomsk seien auch Omsk und Kasachstan als potenzielle Standorte im Gespräch.
In Saratow investiert das Unternehmen Saratowstroisteklo 3,5 Mrd. Rubel in eine neue Floatglas-Produktionslinie. Auch die OAO JugRosProdukt will ihre Produktion um das 2,5-fache auf mehr als 1.000 t Flachglas pro Tag erhöhen. Schließlich kündigte der staatliche Konzern Rosnano Mitte August 2011 an, in die Produktion von Energiesparglas und normalem Float-Glas einsteigen zu wollen.
Dämm- und Isoliermaterialien
Der Markt für Dämmstoffe hat die Wirtschaftskrise so gut wie hinter sich gelassen. Das Marktvolumen soll wieder bei 20 Mio. bis 25 Mio. Kubikmeter liegen, berichtet die Zeitung RBK Daily. Seit die russische Regierung anordnete, dass Immobilien künftig einen Energiepass besitzen und ihren Energieverbrauch bis 2020 um 40% senken müssen, sind die Marktaussichten günstig wie noch nie. Experten der Discovery Research Group rechnen in den kommenden Jahren mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 10%.
Während Rockwool in der tatarischen Sonderwirtschaftszone Alabuga investiert, verstärkt auch Saint-Gobain seine russische Präsenz. Im Juli 2011 meldete der Konzern den Kauf des Unternehmens OAO "Sawod Minplita", das im Ural ein führender Hersteller von Mineralwolle ist. Als Grund für die Übernahme nannte Saint-Gobain die dynamische Entwicklung des russischen Marktes und die hervorragenden Zukunftsaussichten. Neben Saint-Gobain und Rockwool sind auch URSA, Knauf Insulation und Mosstroj-31 führende Unternehmen auf dem russischen Markt für Dämmstoffe.
Bei extrudiertem Schaumpolystyrol (XPS) will das Unternehmen TechnoNIKOL weiter investieren. Am Standort Rjasan sollen neue Produktionskapazitäten von 400.000 Kubikmetern pro Jahr entstehen. TechnoNIKOL hat in Zentral-Russland einen Marktanteil von rund 50%.
Zement
Russlands Zementhersteller haben wieder Oberwasser. Nach dem deutlichen Plus der Produktion von 15% im Jahr 2010 legten sie auch im Jahresverlauf 2011 stark zu. Von Januar bis November stieg der Ausstoß um 11%. Auf das Gesamtjahr gerechnet könnte das Produktionsvolumen 56 Mio. bis 58 Mio. t erreicht haben. Kapazitäten für weiteres Wachstum hat die Branche ausreichend. Im Juli 2011 nahmen Holcim und HeidelbergCement neue Werke im Großraum Moskau in Betrieb, die zusammen eine Jahreskapazität von 4 Mio. t haben. Im Juli 2011 wurde daher auch ein neuer Produktionsrekord in der jüngeren Geschichte Russlands aufgestellt. Mit 6,5 Mio. t Zement haben die einheimischen Werke in einem Monat so viel Zement hergestellt, wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Experten rechnen damit, dass Russlands Zementbedarf in den nächsten zehn Jahren auf bis zu 90 Mio. t ansteigen wird.
In der Eigentümerstruktur der Branche gibt es starke Veränderungen. Die Zementwerke der Inteko-Holding, die der Ehefrau des früheren Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow gehörten, stehen vor dem Verkauf. Der Milliardär Oleg Deripaska plant laut Zeitungsberichten den Verkauf seiner Zementsparte Baselzement an ein irisches Unternehmen. Zu dem Paket sollen auch zwei Werke in den Gebieten Rjasan und Nowgorod gehören, die derzeit noch im Bau sind. Auch die russische Industrieholding RATM trennt sich von ihren Zementaktiva im Land.
Wegen der höheren Nachfrage, aber auch aufgrund von hohen Logistikkosten sind die Zementpreise im Jahresverlauf 2011 wieder deutlich gestiegen. An der Moskauer Warenbörse wurden zum Teil über 4.300 Rubel (140 US$) für eine Tonne verlangt. Marktexperten der Agentur CM Pro rechnen für 2011 mit durchschnittlichen Preissteigerungen von etwa 20%.
Neue Investitionen in Zementwerke stehen bevor. Branchenprimus Eurozement will noch im Herbst 2011 Lieferanten für eine weitere Produktionslinie in Schiguljowsk bei Samara auswählen. Außerdem führt das Unternehmen Erkundungsarbeiten im Gebiet Stawropol aus, wo eine neue Produktion aufgebaut werden soll.
In Nord-Ossetien will der Rohstoffkonzern UGMK eine Zementfabrik für 9 Mrd. Rubel errichten. Die Bauarbeiten könnten schon 2012 beginnen. In Dagestan baut das Unternehmen GRAS innerhalb der nächsten drei Jahre eine Fertigungslinie für 1,5 Mio. Jahrestonnen auf. Die chinesische Sinoma verfolgt Pläne für ein Zementwerk im Gebiet Tscheljabinsk. Auf der Insel Sachalin baut die OOO Beton-Servis eine Zementproduktion auf. Die Anlagen kommen aus der VR China.
Heizungs- und Klimatechnik
Die russische Regierung hat zum 1.9.11 die Einfuhrzölle für Ölradiatoren auf einheitlich 5 Euro je Einheit festgelegt. Damit soll die Produktion im Inland stimuliert werden. Unter anderem baut der italienische Hersteller DeLonghi eine Fertigung von Ölradiatoren in Elabuga (Republik Tatarstan) auf.
Gegen die Zollregelung laufen die Handelsverbände Sturm. Sie wollen eine Aussetzung der Regelung bis zum Ende der aktuellen Heizperiode erreichen. Nach Angaben des Verbands der Händler und Hersteller von Elektronikwaren (RATEK) werden in Russland jährlich 1 Mio. Radiatoren im Wert von 1,7 Mrd. Rubel (60 Mio. US$) verkauft. Etwa 55% des Marktes entfallen auf Geräte mit einem Einzelhandelspreis zwischen 1.600 und 2.700 Rubel. Nur 5% aller verkauften Radiatoren kosten mehr als 2.700 Rubel.
Bei Klimaanlagen beobachten russische Marktteilnehmer seit der starken Hitzewelle vom Sommer 2010 eine überdurchschnittlich stark steigende Nachfrage. Bei Anschaffungs- und Installationskosten von umgerechnet rund 1.000 US$ je Zimmer hatten sich in der jüngsten Vergangenheit viele Haushalte für die Anschaffung von Klimaanlagen (statt neuer Thermofenster) entschieden.
Eine positive Entwicklung verzeichnet der Markt für Fußbodenheizungen. Wie das Marktforschungsinstitut NeoAnalytics ermittelt hat, wird das Verkaufsvolumen 2011 um etwa 20% auf über 130 Mio. US$ steigen.
Fußböden
Die Verkäufer von Fußbodenbelägen können 2011 wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Während die Holzparkett-Produktion 2010 lediglich um 2% zulegte, wuchs sie in der 1. Jahreshälfte 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel. Zwischen Januar und Juni stellten die russischen Produzenten insgesamt knapp 1,5 Mio. Quadratmeter Parkett her.
Auch beim Laminat ist die Situation erfreulich. Der Markt entwickelt sich rapide und besitzt nach Einschätzung der europäischen Branchenvereinigung EPLF großes Potenzial. Die Mitgliedsunternehmen der EPLF konnten 2010 ihre Absätze in Russland um 40% auf 24 Mio. Quadratmeter erhöhen.
Linoleum hingegen bleibt ein Sorgenkind. Nicht nur, dass die Krise die Produktion extrem gedämpft hat - zusätzlich bremst die zunehmende Substitution von Linoleum durch hochwertigere Bodenbeläge die Nachfrage.
Statistik zur Bauwirtschaft in Russland
Kennziffer 2009 2010 1. Halbjahr 2011
Reales Wachstum der Bauwirtschaft (in %) -13,2 -0,6 1,2
Wert der erbrachten Bauleistungen in Mrd. Rubel 3.998 4.206 1.727
Wert der erbrachten Bauleistungen in Mrd. US$ 126,2 138,5 60,3
Zahl der im Bausektor tätigen Unternehmen 176.000 k.A. k.A.
Anzahl fertig gestellter Gebäude 229.555 212.026 87.134
..darunter Wohngebäude 217.257 200.528 82.505
..darunter Industriegebäude 1.938 1.802 667
Gesamtes Bauvolumen aller fertig gestellten Gebäude (in Mio. cbm) 380,5 372,1 133,2
Neubau von Wohnungen in Mio. qm 59,8 58,1 20,7
Produktion von Baumaterialien


..Bodenfliesen aus Keramik, in Mio. qm 63,9 70,0 25
..Fensterglas, in Mio. qm 79,0 k.A. k.A.
..Ziegelsteine, in Mrd. Stück 8,5 5,0 23
..Zement, in Mio. t 44,3 50,4 13
..Stahlbeton-Konstruktionen, in Mio. cbm 17,5 20,3 11
..Wand- und Dachpaneele aus Stahl, in Mio. qm 14,6 k.A. k.A.
..Kunststoffrohre, -schläuche, -fittings und Teile, in 1.000 t 224 344 38
..Stahlrohre, in Mio. t 6,7 9,1 21
..Linoleum, in Mio. qm 73,3 k.A. k.A.
Bau von kommunalen Wasserleitungen (in km) 1.600 1.600 480
Kanalisationsbau (in km) 240 353 116
Straßen mit festem Belag (in km) 2.687 2.149 154
Quelle: Föderaler Statistikdienst (für 2010 zum Teil vorläufige Angaben)
(S.Z.)

Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), Registrierung der Messmitteln,  Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für Russland