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Dienstag, 10. September 2013

Russlands Ferner Osten erhält sechs Wasserkraftwerke

RusHydro legt Projekte zum Hochwasserschutz neu auf
Von Ullrich Umann

Moskau (gtai) - Die russische Betreibergesellschaft für Wasserkraftwerke RusHydro kündigte Ende August 2013 den Bau von sechs Großanlagen im Fernen Osten des Landes an. Sie sollen die Regionen im Amur-Becken in erster Linie besser vor Hochwasser schützen. Stromerzeugung fällt praktisch nebenbei ab. Allerdings muss die produzierte Elektrizität über weite Entfernungen zu potenziellen Abnehmern transportiert werden. Die Finanzierung ist noch ungeklärt.

Zu den ausgewählten Standorten für die Wasserkraftanlagen zählen die Gebiete Schilinsk mit 730 MW (Fluss Schilka), Selemdschinsk und Rusinowsk mit zusammen 770 MW (Selemdsch als Nebenfluss der Zeja), Nischnemansk mit 600 MW (Fluss Niman), Dalneretschensk mit 400 MW (Fluss Bolschaja Ussurka) sowie Nischnezejsk mit 400 MW (Fluss Zeja).

Die Projekte sind dem Fachpublikum nicht neu. Vorplanungen fanden Jahre zuvor statt und Gutachten liegen vor. Für die meisten Vorstudien wurde das Ingenieurunternehmen Sibirski Energetitscheski Nautschno-Technitscheski Zentr beauftragt. Aus unterschiedlichen Gründen wurden die Vorhaben anschließend jedoch auf Eis gelegt.

Dass die Unterlagen im August 2013 aus der Schublade gezogen wurden, hängt nur zum Teil mit Stromengpässen im fernöstlichen Russland zusammen. Viel mehr ist das verheerende Hochwasser vom Sommer 2013 schuld, das große Flächen im Amur-Becken überzogen hat. Nach amtlichen Angaben sind 50.000 Menschen direkt von den Überschwemmungen betroffen. Die Schäden gehen in die Milliarden. Eigens reiste Präsident Putin zum Krisengipfel an das Wasserkraftwerk Sajano-Schuschensk, das vor Jahren durch einen Unfall schwer beschädigt worden war und derzeit neu errichtet wird. Fünf von zehn Turbinen laufen wieder.

Um die Hochwasserschäden zukünftig zu reduzieren, legte Jewgeni Dod, Geschäftsführer bei RusHydro, ein Konzept vor, wie sein Unternehmen über Kaskaden von neuen Staubecken den Wasserstand des Amur künftig unter die kritische Marke von 7,50 m drücken will. Die alten Pläne für den Bau von Staubecken und Wasserkraftanlagen kamen da wie gerufen.

Die Höhe der Baukosten und die Finanzierung sind noch nicht geklärt. Zunächst muss RusHydro die Kosten neu berechnen, weil die vorhandenen Preiskalkulationen mehrere Jahre alt sind. Anschließend muss das Unternehmen die Technologie für seine Kraftwerke auswählen. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass sich die Prioritäten im Vergleich zu früheren Planungen verschoben haben: Hochwasserschutz hat inzwischen Vorrang und die Stromerzeugung hat sich dem unterzuordnen.

Für die zusätzlich entstehenden Kapazitäten zur Stromerzeugung müssen entweder Fernübertragungslinien nach Chabarowsk und in die Region Primorje gebaut werden. Oder das im Fernen Osten isoliert aufgestellte Stromverbundnetz wird mit dem Energiesystem Sibiriens verknüpft. Letztes hätte den Vorteil, dass die verschiedenen Zeitzonen genutzt werden können, um Spitzen auszugleichen. Diese strategische Entscheidung steht noch aus.
Aus eigener Kraft scheint RusHydro nicht in der Lage zu sein, eine Finanzierung für die sechs Wasserkraftwerke hinzubekommen. Derzeit sind die Strompreise stark reguliert und bestimmte industrielle Großabnehmer müssen sogar zu Vorzugsbedingungen beliefert werden. Möglich wären die Emission sogenannter Infrastrukturobligationen oder eine Kapitalerhöhung bei RusHydro beziehungsweise die Kreditaufnahme im Tausch gegen Besitzanteile an den neuen Anlagen. Eventuell wären an der letzten Lösung Investoren aus der Volksrepublik China interessiert.

Weil das Thema Hochwasserschutz drängt, dürfte sich der Staat an den Gesamtkosten beteiligen. Die dazu notwendigen Milliardenbeträge könnten dem Pensionsfonds oder dem Stabilitätsfonds entnommen werden. Das Finanzministerium, das sich in die Debatte um den Hochwasserschutz eingeschaltet hat, bevorzugt die Mittelentnahme aus dem Pensionsfonds. Präsident Putin scheint ebenfalls in diese Richtung zu tendieren.

Kontaktanschriften:

OAO RusHydro
ul. Malaja Dmitrowka 7, 127006 Moskau
Tel.: 007 800/333 80 00
ZAO Sibirski Energetitscheski Nautschno-Technitscheski Zentr (Sibirski ENTZ)
ul.Sovietskaja 5, Bürozenter Kronos, 630007 Novosibirsk
Tel./Fax: 007 383/289 18 09
(U.U.)


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