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Dienstag, 5. Februar 2013

Deutsche Möbelindustrie spielt in der Champions League

Absatzmärkte in Nicht-EU-Ländern werden immer wichtiger / Für 2013 rechnen Hersteller mit einer "schwarzen Null" / Von Katrin Weiper

Bonn (gtai) - Modernes Design, hohe Qualität und hochwertige Materialien - das sind die Kriterien für den Erfolg deutscher Möbelhersteller im Ausland. Die Ausfuhren lagen 2012 nach vorläufigen Zahlen des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM) bei 4,9 Mrd. Euro. Die imm cologne und LivingKitchen machen Köln jedes Jahr zum internationalen Magneten für die Einrichtungs- und Küchenbranche. Zwei Drittel der Aussteller kommen aus dem Ausland.

Der deutsche Möbelhandel blickt insgesamt zufrieden auf das Jahr 2012 zurück. Thomas Grothkopp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM), sieht in der Angst der Verbraucher um die Eurokrise den Hauptgrund für das gute Abschneiden der Branche. "Viele Konsumenten gaben 2012 ihr Geld verstärkt für die eigenen vier Wände aus und investierten in ihre Wohnungen, Häuser und Gärten", so Grothkopp.

Laut VDM erzielten die 532 mittelständischen Betriebe mit ihren 90.400 Beschäftigten 2012 einen Umsatz von 17,2 Mrd. Euro. Die deutschen Ausfuhren lagen bei rund 28,5% und sind somit noch ausbaufähig. Dabei ist eine Verschiebung bei den Exportströmen zu beobachten: Europa als Kernabsatzmarkt bleibt aufgrund der Finanz- und Währungskrise das Sorgenkind. Das bestätigt auch Alexander Oswald, Leiter des Competence Center East im VDM: "Aktuell gehen zwei Drittel der deutschen Möbelexporte in die EU-Länder, Tendenz rückläufig."

Die Ausfuhren in Nicht-EU-Länder gewinnen somit weiter an Bedeutung. Besonders beliebt waren Möbel "Made in Germany" 2012 in Japan (+27,9%), Mexiko (+23,7%), Russland (+19,0%) und der VR China (+11,8%). Auch nach Brasilien haben sich die Exporte verdoppelt - wenn auch noch auf niedrigem Niveau. Nichtsdestotrotz machen diese Beispiele klar: Die deutsche Möbelbranche ist zunehmend auf Märkten außerhalb der EU erfolgreich.
Die Top 20 der Abnehmerländer deutscher Möbel (in Mio. Euro; Veränderung in %)
Export nach 2010 2011 Veränderung
1. Frankreich 1.026,6 1.126,2 13,2
2. Schweiz 857,7 1.004,4 11,8
3. Österreich 859,8 953,2 11,2
4. Niederlande 793,4 801,2 9,4
5. Vereinigtes Königreich 481,3 510,6 6,0
6. Belgien 460,5 502,3 5,9
7. Spanien 269,5 299,7 3,5
8. Polen 238,2 190,2 3,4
9. Italien 245,9 279,6 3,3
10. VR China 168,7 249,8 2,9
11. Tschechien 216,6 237,4 2,8
12. USA 222,0 234,9 2,8
13. Russland 161,4 207,7 2,4
14. Schweden 177,0 200,1 2,4
15. Luxemburg 127,2 133,4 1,6
16. Slowakei 106,1 132,5 1,6
17. Ungarn 86,6 112,6 1,3
18. Dänemark 99,6 112,0 1,3
19. Japan 42,3 40,9 0,5
20. Griechenland 32,3 29,2 0,3
Quellen: Statistisches Bundesamt; BVDM

Der Absatz in Deutschland macht nach wie vor mit 12,3 Mrd. Euro (71,5%) den Löwenanteil aus. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Insbesondere die Einfuhren aus der VR China legten 2012 mit 11% überproportional zu. Inzwischen wird jedes zweite in Deutschland verkaufte Möbelstück importiert - 2005 war es lediglich jedes Dritte.

Ein Blick auf die einzelnen Sortimentsbereiche verrät, dass deutsche Küchen weltweit an Bedeutung gewinnen. Zwischen Januar und Oktober 2012 konnte hier ein Umsatzplus von 5,6% verbucht werden. Auch Matratzen und Wohnmöbel zählen zu den starken Warengruppen - hier steigerte sich der Umsatz um 4,1% beziehungsweise 1,9%. Polstermöbel hingegen kamen auf ein Minus von 4,6%.
Möbelexporte aus Deutschland nach Produktgruppen (in Mio. Euro; Veränderungen in %)
Produktgruppe 2010 2011 Veränderung
Wohn- u. Küchenmöbel aus Holz, davon 2.239,9 2.355,7 5,2
. Küchenmöbel 1.411,0 1.488,9 5,5
. Schlafzimmermöbel 481,8 519,8 7,9
. Ess- u. Wohnzimmermöbel 347,1 347,0 -0,1
Sitzmöbel 2.278,8 2.589,9 13,7
Büromöbel 360,5 356,1 -1,2
Sonstige 2.727,4 3.206,7 17,6
Quelle: Statistisches Bundesamt

Immer zu Jahresanfang ist auf der "imm cologne" die Möbel-Welt zu Gast in der Domstadt. Auf der führenden Leitmesse für Wohnen und Einrichten treffen über 140.000 internationale Besucher auf mehr als 1.250 Aussteller aus über 50 Ländern. Die Messe setzt Trends im Wohn-, Einrichtungs- und Küchenbereich. Zudem können hier Aussteller ihre Kontakte pflegen, Kunden hinzugewinnen und neue Märkte erschließen. Der 2009 gegründete "Furniture Club" bietet seinen Mitgliedern Dienstleistungen an, um die Exportaktivitäten der Branche weiter auszubauen. Zum Beispiel mit Workshops und Reisen nach Russland und in die Ukraine. Für den 22. Februar 2013 ist ein Russland-Workshop für Möbelzulieferer geplant. Weitere Informationen hierzu erteilt die Ewedo GmbH.

Auch Ursula Geismann weiß, wie sich deutsche Möbelhersteller langfristig im Ausland behaupten können. Die Trend- und Designexpertin beim VDM ist sich sicher, dass zukünftig verstärkt "Extras" gefragt sein werden. "Dieser Mehrwert kann sowohl spezifisches Design und Innovationen betreffen als auch eine weltweite Lieferzuverlässigkeit." Die Kombination aus Design, Qualität und Material muss stimmen, damit Produkte "Made in Germany" weiter in der Champions League mitspielen können.

Kontaktanschriften:

Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM)
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Tel.: 02224/93 77 -0, Fax: -93 77 -77
Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM)
Frangenheimstr. 6
50931 Köln
Tel.: 0221/940 83-50, Fax: -940 83-90
Ewedo GmbH
Andreas Rieß
Huckarder Str. 12
44147 Dortmund
Tel.: 0231/91 44 35-0, Fax: -91 44 35-44
(K.W.)


Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), Registrierung der Messmitteln,  Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für Russland