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Freitag, 10. Mai 2013

Gebiet Wologda lädt deutsche Investoren ein

Stahlindustrie, Holzbearbeitung, Maschinenbau und Biolebensmittel gehören zu den regionalen Stärken
Von Ullrich Umann

Moskau (gtai) - Das Gebiet Wologda sucht Investoren aus Deutschland. Gebietsgouverneur Oleg Kuwschinnikow stellte auf der Hannover-Messe 2013 die Industrieparks "Scheksna" (Stahl- und Eisenindustrie, Maschinenbau, Automobilzulieferer) und "Sokol" (Holzverarbeitung) vor. Maschinen und Anlagen aus Deutschland laufen schon vor Ort. Was fehlt, sind niedergelassene deutsche Unternehmen. Interessant wäre beispielsweise die Nahrungsmittelindustrie, die sich auf Bioprodukte spezialisiert hat.

Im Industriepark Scheksna unterhält der Stahlkonzern Sewerstal ein nagelneues Rohrwerk (Sewerstal TPZ-Scheksna) im Wert von 150 Mio. US$. Dort laufen unter anderem Anlagen von der SMS Meer GmbH. Auf einer Pressekonferenz in Moskau kündigte Kuwschinnikow die Errichtung eines Zellulose- und Papierkombinats durch polnische Investoren im Wert von 6 Mrd. Rubel (125 Mio. Euro) in seinem Gebiet an. Doch wollte er den genauen Standort nicht nennen: "Der Investor wird in Kürze persönlich an die Massenmedien mit entsprechenden Informationen herantreten. Ich möchte dem nicht vorgreifen."

Wichtig sei, so der Gouverneur, dass mit dem Bau des Werks der Holzreichtum der Region vor Ort besser verwertet und diversifiziert werden kann. Mit dem neuen Zellulosewerk tritt die Region Wologda gleichzeitig in den direkten Standortwettbewerb zu den Gebieten Archangelsk und Moskau, wo seit längerem sowohl Zellulose als auch fertige Papier- und Kartonprodukte erzeugt werden. In der Region Wologda verbreitet ist bereits die Verwendung von Holz als Baumaterial für Häuser.

Der Stahlriese Sewerstal betreibt neben dem erwähnten Rohrwerk noch eine Stahlhütte in Tscherepowetz (TscherMK OAO Severstal), ebenfalls im Gebiet Wologda. Die Hütte beliefert unter anderem das VW-Werk in Kaluga mit Blechen. Neben der Realisierung umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen hat Sewerstal in den letzten zehn Jahren ganze Betriebsteile, die nicht zum Kerngeschäft gehörten, ausgegliedert und in die wirtschaftliche Selbstständigkeit entlassen. "Auf diese Weise ist die Belegschaft von ehemals 80.000 auf 20.000 geschmolzen. Gleichzeitig entstand aber auch eine Reihe von kleinen und mittleren Unternehmen", so Kuwschinnikow.

Der Gouverneur ging vor einem Jahr, als er das Amt übernahm, in seinem Apparat einen ähnlichen Weg und baute die Zahl der Verwaltungsangestellten ab. "Auf der einen Seite liegen wir bei der internen Verschuldung mit 92% von den 83 Gebietskörperschaften der Russischen Föderation auf Platz 81 und damit ganz hinten. Mit dem Personalabbau und weiteren Ausgabenkürzungen möchte ich aber die finanzielle Last, die ich von meinem Vorgänger übernommen habe, im Laufe nur weniger Jahre aus der Welt schaffen. Auf der anderen Seite bedeuten weniger Beamte auch weniger Bürokratie."

Kuwschinnikow bietet allen in- und ausländischen Unternehmen an, die Investitionen im Gebiet Wologda in Erwägung ziehen, sich mit ihm persönlich zu treffen, um wichtige Fragen zu besprechen. Im Februar 2012 wurde eine regionale Entwicklungsgesellschaft gegründet, die sich um alle Belange von Investoren kümmert. Die Gesellschaft konnte seither 22 Investitionsprojekte im Gesamtwert von 6,8 Mrd. Rubel (170 Mio. Euro) begleiten. Dazu gehören ein Werk für sterile Watte und die Projektvorbereitung für eine Fabrik zur Verzinkung von Metallerzeugnissen. Des Weiteren hat sich ein Hersteller biotechnologischer Produkte niedergelassen. GazpromNeft wird unter eigenem Logo ein Tankstellennetz errichten.

"Neben der Stahlindustrie (Sewerstal) nehmen wir führende Plätze bei der Erzeugung von Mineraldünger (OAO Ammofos, OAO Asot), Kugellagern (Wologda Kugellagerfabrik) und Biolebensmitteln ein. Bereits 16 Lebensmittelerzeuger haben sich einer freiwilligen Zertifizierung unterzogen, darunter die Hersteller von schockgefrorenen Waldfrüchten und Beeren, schwarzem Kaviar und Milchprodukten, darunter auch die in vielen Landesteilen Russlands und selbst in der Ukraine häufig imitierte Wologdaer Butter."

Da Bioprodukte ohne künstliche Zusätze auskommen und relativ schnell konsumiert werden müssen, werden vor allem die nahegelegenen Großstädte Moskau und Sankt Petersburg beliefert. "Aus genau diesem Grund kommen unsere Hersteller nicht in die russlandweit operierenden Supermarktketten rein. Dort werden haltbare Nahrungsmittel gesucht", so der Gouverneur. "Generell leben um uns herum aber 50 Mio. Menschen. Daran können sie ablesen, dass eine Nahrungsmittelproduktion bei uns Perspektive hat." Darüber hinaus ist das Gebiet Wologda ein Zentrum der Herstellung und Verarbeitung von Leinen.

Was den Zustand der Straßen im Gebiet angeht, sind die Bundesstraßen laut Kuwschinnikow in einem guten Zustand. Für deren Bau und Erhalt kommt die Föderale Straßenbaubehörde Rosavtodor auf. Das Gebiet ist bei der derzeitigen Haushaltssituation aber nicht in der Lage, für Infrastruktur mehr als 4 Mrd. Rubel (100 Mio. Euro) pro Jahr auszugeben. Die Situation wird sich ab 2015 bessern, wenn der Haushalt saniert sein soll. Benötigt werden insgesamt 100 Mrd. Rubel (2,5 Mrd. Euro), um das komplette Straßensystem zu sanieren.

Internetadressen:

Offizielle Interseite des Gebiets Wologda
http://vologda-oblast.ru/en/
Gesellschaft zur Entwicklung des Gebiets Wologda
Rat für Investitionen beim Gouverneur des Gebiets Wologda
http://vologda-oblast.ru/ru/government/committees/list_committees/index.php?id_15=317
(U.U.)


Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), Registrierung der Messmitteln,  Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für Russland