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Donnerstag, 25. September 2014

Ukrainische Nahrungsmittelindustrie gerät 2014 unter Druck

Projekte werden verschoben / Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU eröffnet Perspektiven
Von Christian Overhoff

Kiew/Bonn (gtai) - Investitionsvorhaben in der ukrainischen Nahrungsmittelindustrie werden im Zuge der allgemeinen Wirtschaftskrise und der Unruhen im Osten des Landes vielfach auf Eis gelegt. Ungemach erleidet die Branche zudem durch Handelshemmnisse von Seiten Russlands. Im Jahr 2013 gab es in einigen Sparten Lichtblicke. So kündigten die Fleischerzeuger an, neue Produktionsstätten zu errichten. Viele Projekte stehen 2014 allerdings unter Vorbehalt.

Die Investitionstätigkeit in die ukrainische Nahrungsmittelverarbeitung gerät 2014 ins Stocken. Viele Marktteilnehmer warten ab und verschieben ihre Projekte. Internationale Agrarholdings wie KSG Agro haben zum Beispiel angekündigt, 2014 nicht in der Ukraine zu investieren. Andere Holdings haben ihre Börsengänge verschoben. Anfang Juli gab das größte ukrainische Agrarunternehmen Ukrlandfarming eine für 2014 geplante Aktienemission in London und Hongkong auf. "Nicht ein einziger Investor wird jetzt in der Ukraine investieren", sagte der Geschäftsführer Oleg Bachmatjuk gegenüber dem Wirtschaftsdienst Bloomberg. Für Ende 2015 sehe er wieder eine gewisse Chance, wenn sich die allgemeine Lage in der Ukraine verbessere. Insgesamt sollen 20 bis 25% der Unternehmensanteile angeboten werden. Auch der Markt für Unternehmensanleihen aus der Ukraine sei geschlossen, betonen Experten.

Generell leiden in der Ukraine tätige Agrarholdings, die in der Regel ihre Produkte zumindest teilweise weiterverarbeiten, unter höheren Kosten für Finanzierungen und für importierte Betriebsmittel. Insbesondere schlagen die gestiegenen Treibstoffpreise zu Buche. Die Abwertung der Griwna um rund 40% gegenüber dem US-Dollar im 1. Halbjahr 2014 erhöht dagegen die Wettbewerbsfähigkeit ukrainischer Lebensmittel. Das Assoziierungs- und Freihandelsabkommen birgt Perspektiven für den Nahrungsmittelexport in die EU. Zuvor muss jedoch die Produktion EU-Standards erfüllen. Künftig gelten die Standards auch für den ukrainischen Markt. Die Agrarholding Kernel ist in gewisser Weise eine Ausnahme. Die Holding profitiert bereits heute direkt von den wegfallenden EU-Zöllen auf Pflanzenöle. Insgesamt stehen die Projekte der Branche und damit die Beschaffung - vor allem von auf Griwnabasis verteuerten Importmaschinen - unter einem sehr starken Finanzierungsvorbehalt.

Weitere Handelshemmnisse von Seiten Russlands

Als Damoklesschwert schweben über der exportorientierten Nahrungsmittelindustrie mögliche weitere Handelshemmnisse von Seiten Russlands. Seit 2013 werden ukrainische Lieferungen gestört. Russland verweigert zum Beispiel seit Jahresmitte 2013 ukrainischem Käse sowie Süßwaren von Roshen die Einfuhr mit Verweis auf "hygienische Gründe". Mitte Juli 2014 verkündete der östliche Nachbar einen generellen Einfuhrstopp für ukrainische Milch und Milchprodukte. Anfang September teilte die russische Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadzor mit, den Import ukrainischer Süßwaren nach Russland gänzlich zu verbieten. Die Behörde begründete die Maßnahme mit der falschen Etikettierung der Waren von zwei Firmen aus der Ukraine. Auch Russlands Partner in der Zollunion (Belarus und Kasachstan) sollen von einer Abnahmeblockade von ukrainischen Lebensmitteln überzeugt werden. Belarus und Kasachstan kommen diesem Anliegen bisher nicht nach. Doch erschwert Belarus zum Teil bereits heute die Einfuhr ukrainischer Nahrungsmittel. So ist beispielsweise der belarussische Handel gehalten, weniger ukrainische Süßwaren zu bestellen und diese durch heimische Produkte zu substituieren. Für die Ukraine ist das Land der viertwichtigste Exportmarkt nach Russland, Kasachstan und Aserbaidschan.
Produktionsvolumen ausgewählter Nahrungs- und Genussmittel
Erzeugnis (Menge in 1.000 t, sofern nicht anders angegeben) 2012 2013 Ver-änderung 2013/12 (in %) Jan. - März 2014 (ohne Krim und Sewastopol) Jan. - März 2014 Verän-derung Jan. -März 2014 / Jan. - März 2013 (in %)
Rind- und Kalbfleisch, frisch oder gekühlt 55,0 58,3 6,0 12,0 12,1 -5,2
Schweinefleisch, frisch oder gekühlt 170,7 208,7 22,3 53,8 55,4 12,4
Geflügelfleisch, frisch oder gekühlt 750,0 731,5 -2,5 170,6 183,9 8,4
Wurstwaren 284,7 285,6 0,3 61,0 63,9 1,2
Säfte und Nektare aus Obst und Gemüse (in Tsd. t) 589,4 737,4 25,1 125,8 125,8 -6,2
Brot und Backwaren 1.607,4 1.510,7 -6,0 331,0 348,0 -6,0
Kekse und Waffeln 384,8 384,4 -0,1 75,1 75,5 -19,6
Schokolade und andere kakaohaltige Süßwaren 344,6 327,7 -4,9 57,5 58,0 -28,8
andere zuckerhaltige Süßwaren 220,6 196,7 -10,8 39,7 39,7 -20,4
Wodka und ähnliche hochprozentige alkoholische Getränke (in Mio. hl) 3,4 3,2 -5,9 0,5 0,7 -12,5
Bier (in Mio. hl) 30,1 27,4 -9,0 4,6 4,6 -1,1
kohlensäurehaltige Mineralwasser (in Mio. hl) 9,3 8,5 -8,6 1,7 1,7 -1,8
andere alkoholfreie Getränke (in Mio. hl) 14,3 13,3 -7,0 2,0 2,0 -25,9
Quelle: Derzhstat - Staatlicher Statistikdienst der Ukraine

Bei Fleisch- und Wurstwaren haben einheimische Erzeuger zum Teil Marktanteile von Importeuren gewinnen können, die wie im Fall von brasilianischem Schweinefleisch wegen neuer Importschranken kaum mehr am Markt bestehen können. Zudem bauten ukrainische Großbetriebe die Kapazitäten wieder auf, die in den vergangenen Jahren in der Ukraine verloren gegangen waren - auch mit Blick auf den Export. Die Aussichten der Fleischverarbeitung für 2014 sind durch den politischen Konflikt mit Russland eingetrübt. Im Rahmen eines deutlichen Ausbaus der Tierzucht hatten die ukrainischen Agrarholdings für 2014 ursprünglich die Errichtung neuer Tierzuchtkomplexe inklusive von Kapazitäten für die Fleischverarbeitung geplant. Viele Projekte werden wahrscheinlich verschoben.

Relativ schlecht hat 2013 die Geflügelbranche abgeschnitten. Das Produktionsvolumen ist um 2,5% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Für 2014 ist wieder mit einem Produktionsanstieg zu rechnen. Im Zeitraum Januar bis März lag dieser bereits bei 8,4%. Das Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU gibt den Herstellern 2014 Auftrieb. Bereits seit Sommer 2013 dürfen die ersten vier ukrainischen Unternehmen Hähnchenfleisch in die EU liefern. Sie erfüllen die europäischen Standards in der Lebensmittelhygiene sowie die sonstigen für den Agrarsektor und die Ernährungswirtschaft einschlägigen Normen, was auch den Absatz in andere Länder fördert. Derzeit exportiert die Ukraine Hähnchenfleisch in fast 30 Länder, darunter die GUS-Staaten, Iran, Jordanien, Syrien, Libyen, Saudi-Arabien und andere.

Die Produktion von Eiern und Geflügelfleisch zieht in der Ukraine neue Investitionen an. Der zweitgrößte Eierproduzent Ovostar Union plant zum Beispiel, in den kommenden drei Jahren 66,1 Mio. Euro in die Expansion anzulegen. Den Angaben der Zeitung Kommersant zufolge haben 2013 zwei weitere Investoren Projekte angekündigt: Die ukrainische Tochter der litauischen Unternehmensgruppe Arvi wird im Gebiet Cherson einen Produktionskomplex für umgerechnet 79 Mio. Euro bauen. In Zusammenarbeit mit der ukrainischen Unternehmensgruppe Sodruschestwo sollen eine Geflügelfarm und ein Betrieb zur Verarbeitung von rund 7.000 t Fleisch pro Jahr entstehen. Im Gebiet Tscherkassy wird der Fleischproduzent Solotonoschski Bekon ein ähnliches Projekt (17,9 Mio. Euro) umsetzen.

Die Erzeugung von Rindfleisch sank in den ersten drei Monaten 2014 im Jahresvergleich deutlich. Das Gesamtjahr 2013 hingegen lag noch spürbar im Plus. Meist kleinere Betriebe oder private Haushalte reduzierten ihren Bestand oder gaben die Produktion auf. In diese Lücke stoßen künftig Großbetriebe vor.

Investitionen stehen bei Schweinezuchtkomplexen an

Einen regelrechten Investitionsboom erlebt das Land bei Schweinezuchtkomplexen. Noch vor drei Jahren wurden neun Komplexe modernisiert und zwei neue errichtet. Im Jahr 2013 sollte die Anzahl auf 58 beziehungsweise um 16 steigen, wie das Agrarministerium im April 2013 meldete. Die Komplexe umfassen in der Regel neben der Zucht auch Anlagen zur Fleischverarbeitung. Die größten Vorhaben planen die Agrarholdings Ukrlandfarming (740 Mio. Euro), Danosha (63 Mio. Euro) und KSG Agro (45 Mio. Euro). Verhandlungen zwischen der zweitgrößten ukrainischen Agrarholding Kernel (420.000 ha) und Seaboard Foods aus den USA über ein Joint Venture zur Herstellung von Schweinefleisch meldete im Oktober 2013 das Portal GlobalMeat. Dabei seien Investitionen von 700 Mio. US$ im Gebiet Charkiw im Gespräch.

Allerdings warnt das ukrainische Agrarministerium vor den Folgen des militärischen Konfliktes in der Ostukraine. Das Ministerium sieht insbesondere eine Gefahr für die Versorgung mit Schweinefleisch. In den umkämpften Gebieten Luhansk und Donezk befinden sich die größten Schweinefarmen der Ukraine. Tatsächlich beginnt der Konflikt seit Sommer die Hersteller zunehmend massiv zu stören. Ein Logistikkomplex der größten ukrainischen Viehzuchtholding APK-Invest in der Region Donezk wurde zum Beispiel von unbekannten Bewaffneten Anfang Juli 2014 besetzt und übernommen, teilte das Unternehmen mit. Fast alle Kommunen des Gebiets Donezk litten im Juni unter Wasserknappheit auf Grund der Schäden am Kanal Sewerski Donez-Donbass. Die Stadtregierung von Luhansk meldete Mitte Juli 2014, dass die Kommune nach Granateinschlägen in einem Umspannwerk ohne Wasser und Stromversorgung sei.

APK-Invest versorgt seine dortigen Betriebe mit Tankwagen. Der Konzern produzierte 2013 allein 37.000 t Schweinefleisch und bestritt damit 18% des gesamten ukrainischen Marktes.
Der Markt für Fleisch- und Wurstwaren stagniert seit der Erholung von der Krise des Jahres 2009. Dies ist vor allem auf den Fleischkonsum der ukrainischen Bevölkerung zurückzuführen. Daten des ukrainischen Statistikamtes Derzhstat zufolge pendelte sich der monatliche Verbrauch seit dem Jahr 2010 nach allgemeiner Stabilisierung der Einkommensentwicklung auf den Vorkrisenwert von 5,1 kg ein. Dieser Wert wurde auch 2011 und 2012 wieder erreicht. Gemessen an europäischen und internationalen Verbrauchsindikatoren gibt es nach Ansicht von Marktkennern immer noch ein erhebliches Wachstumspotenzial.
Führende Betriebe der ukrainischen Fleisch verarbeitenden Industrie 2012 (Angaben in Mio. Griwna) *)
Unternehmen/Konzern Reinerlös Erlöswachstum 2012/11 (in %) Reingewinn
Mironowski Chliboprodukt 8.673 32,46 2,0
Drushba narodow Nowa (Teil der Unternehmensgruppe Mironowski Chliboprodukt) 957 k.A. 49,0
MjasoKombinat Globinski 890 k.A. 12,0
Tawr-Plus 804 k.A. 6,0
Feniks 754 k.A. 1,0
Fleischfabrik Faworit Plus 695 k.A. -1,0
APK-Invest 558 k.A. 70,0
*) Jahresdurchschnitt 2012: 1 Euro = 10,27 Griwna (UAH)
Quelle: "TOP 100 Rating" der besten Unternehmen der Ukraine, InvestGazeta 2013

Größere Investitionen stehen auch in der Produktion von Pflanzenöl an. Der US-amerikanische Agrarkonzern Bunge plant die Errichtung einer Pflanzenölraffinerie in Mykolajiw. Wie ukrainische Medien im April 2013 mit Verweis auf Unternehmensangaben berichteten, wird der Konzern mehr als 100 Mio. $ in den Raffineriebau in der Hafenzone der südukrainischen Stadt investieren. Die vorgesehene Verarbeitungskapazität beträgt 2.400 t Pflanzenkerne pro Tag. Bis Ende 2015 soll die Anlage fertiggestellt sein. Bunge betreibt bereits eine Pflanzenölraffinerie in der Ukraine. Der Konzern produziert Speiseöle in Flaschen und Mayonnaise. Er vertreibt die Marken Oleina, Rozumnitza und Golden Drop. 

Ihm gehören auch Siloanlagen in verschiedenen Teilen des Landes sowie ein Getreideexportterminal im Hafen von Mykolajiw. Exporte von raffiniertem, in Verbraucherpackungen oder in Großgebinden abgefülltem Sonnenblumenöl haben in der Ukraine bislang erst relativ geringe Bedeutung. Es überwiegt die Ausfuhr von Sonnenblumenrohöl. Hierbei ist die ukrainische Ölsaaten verarbeitende Industrie in den letzten Jahren zu einer Export-Großmacht herangewachsen.

Die Süßwarenbranche der Ukraine gerät seit 2013 beim Exportgeschäft nach Belarus und Russland durch die Zollpolitik beider Länder massiv unter Druck. Russland hat ukrainische Lieferungen zeitweise am Zoll tagelang verzögert. Beobachter sprachen von einem regelrechten Zollkrieg zwischen Russland und der Ukraine. Von russischer Seite wurden immer neue Zölle und Abgaben erhoben oder Qualitätsmängel moniert. Seit Mitte Juli 2013 ist die Qualität der Schokolade des wichtigsten ukrainischen Süßwarenherstellers Roshen in das Visier der russischen Behörden geraten und der Import unterbunden worden. Roshen stand 2012 für rund 26% der ukrainischen Produktion von Süßwaren. Russland ist der größte Markt für ukrainische Süßwarenhersteller. In das Nachbarland gingen 2012 die Hälfte der Exporte von Roshen in Höhe von 18.000 t und mit einem Wert von 50 Mio. $. Der Eigentümer von Roshen, Petro Poroschenko, hatte vor seiner Wahl zum ukrainischen Präsidenten Ende Mai 2014 angekündigt, seine Anteile an dem Unternehmen abzugeben.

Ein weiterer Branchenriese gerät 2014 unter Druck. Der ukrainische Süßwarenhersteller Konti könne wegen der Kämpfe seine Produktionskapazitäten nur zu 40% auslasten. Das sagte der Anteilseigner und Lokalpolitiker aus der Region Donezk (Vorsitzender der Partei der Regionen) Boris Kolesnikow nach Angaben des Wirtschaftsportals delo.ua Mitte Juli 2014. Die Mitarbeiter der entsprechenden Werke wurden in unbezahlten Urlaub geschickt und die Verluste aus dem Stillstand würden bisher nicht bilanziert. "Wir haben geschlossen, nachdem die Kämpfer der DNP (Donezker Volksrepublik) einen Logistikkomplex (Konzern APK-Invest) in Makeewka überfallen hatten", sagte Kolesnikow.

Herstellung von Kindernahrung entwickelt sich positiv

Eine größere Investitionsdynamik versprach 2013 die Herstellung von Kindernahrung. Diese verzeichnet dank vorherigem Ausbau der Kapazitäten bereits einen beachtlichen Anstieg. Die Fabriken erzeugten 2013 laut amtlicher Statistik 8.101 t, was einem Plus von 23,9% gegenüber 2012 entspricht. Detaillierte Daten veröffentlichte das ukrainische Statistikamt Derzhstat für 2013 aus Datenschutzgründen für die Hersteller bisher nicht. Von dem Regierungsziel, den ukrainischen Markt für Kindernahrung nur durch lokale Produzenten abzudecken, ist die Ukraine zwar noch weit entfernt. Nach Angaben der Fachzeitschrift Mir Produktow bedienten die örtlichen Hersteller 2012 aber immerhin rund 60% des Marktes. Vor allem bei Milch und Sauermilchprodukten dominieren sie den Markt zu 98%. Bei Milchmischprodukten sowie Frucht- und Obstkonserven ist mit jeweils rund 42% Marktanteil aber Luft nach oben. Auch bei Säften (27%) und Breien (23%) muss noch viel getan werden, um den Marktanteil zu erhöhen. Praktisch nicht existent ist bisher eine ukrainische Fertigung bei Fertiggerichten für Kinder, obwohl sich die Nachfrage stark entwickelt. Danone kündigte im Juni 2014 an, Buttermilchgetränke unter der Marke Prostokwaschino abzufüllen. Der französische Lebensmittelkonzern setzt dabei auf eine neue Verpackung im Stile eines Terrakottagefäßes, wie die Branchenzeitschrift Upakowka berichtet.

Roshen und der Verpackungsmittelkonzern Tetra Pak eröffneten Mitte Juni 2014 in Winnyzja das größte Milchkonservenwerk in Osteuropa, wie Tetra Pak bekannt gab. In der ersten Phase soll das Gemeinschaftsprojekt bis zu 600 t Milch pro Tag verarbeiten. Die Produktionskapazität der neuen Anlage wird eine Herstellung von täglich bis zu 48 t Trockenprodukten, bis zu 30 t Butter, 18 t Milchfett und knapp 50 t Kondensmilch ermöglichen. Gleichzeitig kann das Werk über 450 t Roh- und 450 t pasteurisierte Milch speichern. Die Gesamtinvestitionen in den Bau der Anlagen auf einer Fläche von 5,3 Hektar betrugen 700 Mio. $. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Produktion von zehn Sorten Milchprodukten, insbesondere Milchpulver, Magermilchpulver, Sahnepulver, Butter, pasteurisierter Rahm sowie Kondensmilch mit Zucker. Wurden zuvor bestimmte Arten von Milchpulver in der Schweiz und Frankreich gekauft, so ist das Unternehmen nun in der Lage, diese selbst zu produzieren. Darüber hinaus sollen 50% der Produktion nach Westeuropa geliefert werden.
(C.O.)


Zertifizierung GOST R / TR / EVRAZES (EURASEC), UkrSEPRO, Registrierung der Messmitteln,  Rostekhnadzor (RTN) Zulassung und Deklarierung für Russland